SpaceX: Die Technologien hinter Elon Musks 1,8 Billionen Dollar-Firma
Shownotes
SpaceX plant den grössten Börsengang der Geschichte und will dabei eine Bewertung von 1,8 Billionen Dollar erreichen. Doch das Unternehmen von Elon Musk ist längst mehr als eine reine Raketenfirma. Um die gigantischen Pläne für die Modernisierung des Starlink-Satellitennetzwerks, den Bau von Rechenzentren im All für die künstliche Intelligenz und die spätere Kolonisierung des Mars zu finanzieren, braucht das Unternehmen frisches Kapital.
In dieser Folge von Quantensprung werfen wir einen Blick auf die Technologien hinter dem Erfolg von SpaceX. Wir sprechen über die teilweise wiederverwendbare Falcon 9, das Starlink-Netzwerk, das bereits zwei Drittel aller aktiven Satelliten weltweit ausmacht, und das neue Starship. Zudem beleuchten wir die ambitionierte Idee, Rechenzentren ins Weltall zu verlegen, um dort die KI der Zukunft zu trainieren und die Probleme auf der Erde zu umgehen. Und es geht darum, wie das Ökosystem SpaceX Musk irgendwann zum Mars bringt.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, ehemaliger Forschungsdirektor der NASA und Leiter der Initiative ETH Zürich Space
- Olivier de Weck, Raumfahrtforscher am MIT in Boston
- Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion
- Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Am Dienstag, 30. Juni 2026 spreche ich mit dem ehemaligen Nasa Chefwissenschafter Thomas Zurbuchen und der Astronautin Rabea Rogge über den Lebensrauf Weltall. Um 20.00 Uhr im Kaufleuten, Zürich - sei dabei! Tickets und weitere Informationen finden Sie hier.
Links zu den weiteren Folgen: Mehr über Rechenzentren im All:
Mehr über das Starship:
Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird präsentiert vom Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
00:00:04: Entdecken Sie die neue Ausstellung Rheinhäfen, unser Tor zur Welt!
00:00:12: Das ist Quantensprung – ein Podcast über Forschung, die bewegt.
00:00:22: Eine Chance haben sie noch.
00:00:24: Drei Mal ist Ihre Rakete schon explodiert.
00:00:27: Im Sommer, das Geld einer kleinen amerikanischen Raketenfirma noch genau für einen letzten Start.
00:00:35: Ein weiterer Fehlstart bedeutet den Ruin.
00:00:38: Am achtundzwanzigsten September hebt wieder eine Rakete ab.
00:00:41: Sie heißt Falcon One.
00:00:46: Der Testflug ist ein Erfolg und die Rakete der Firma SpaceX erreicht den Weltraum.
00:00:58: Das Unternehmen von Elon Musk ist gerettet, und wird in den kommenden Jahren die Raumfahrt auf den Kopf
00:01:03: stellen.
00:01:06: Raumforschung in Technologie hat sich fundamental geändert wegen dieser einen Firma.
00:01:10: SpaceX ist heute ein Unternehmen der Superlative, keine Organisation lässt mehr Satelliten um die Erde kreisen.
00:01:17: Keine hat im vergangenen Jahr mehr Raketen ins All geschickt.
00:01:20: SpaceX baut mit dem Starship die größte Rakete der Welt und nächste Woche plant SpaceX den größten Börsengang der Geschichte.
00:01:38: Das SpaceX, das nun an die Börse geht ist längst mehr als nur eine Raketenfirma.
00:01:43: Elon Musk präsentiert eine Firma mit einer großen Vision.
00:01:47: Dieses Unternehmen bringt die Menschen zum Mars und leitet gleichzeitig auf der Erde die KI-Revolution
00:01:52: an.
00:01:53: Ich würde nicht dagegen wetten gegen SpaceX!
00:02:02: Jede Woche prüfen wir Ideen, die die Welt verändern und wie aus Forschung Wirklichkeit wird.
00:02:08: Heute Satelliten Internet Rechenzentren im Arl Gigantische Raketen.
00:02:13: Welche Technologien machen SpaceX erfolgreich?
00:02:16: Und sogar zwei Billionen Dollar wert.
00:02:19: Damit hat sich mein Kollege Christian Speicher beschäftigt.
00:02:22: Er schreibt für die NCZ über Physik und den Weltraum.
00:02:25: Ich bin Lena Waldler Willkommen.
00:02:30: Der Weltraum wird unglaublich viel wichtiger.
00:02:33: Ich glaube wirklich, es gibt eine Expansion der Menschheit in dem Weltraum und die Größe dieses Mars wächst so zehn Prozent pro
00:02:41: Jahr.".
00:02:42: Thomas Zurbuchen ist DEA-Schweizexperte für den Weltraum.
00:02:45: Der Astrophysiker war Forschungsdirektor der NASA und leitet heute die Initiative ETH Zürich Space.
00:02:52: Zurbuchen kennt SpaceX seit seinen Anfängen.
00:02:55: Also ich habe schon nach zwei, drei Jahren nicht mehr mit Elon Musk gesprochen.
00:03:00: Jeder Person, die einmal mit ihm spricht und fragt warum baust du bis du überhaupt im Space?
00:03:06: Gibt nur ein Grund Mars.
00:03:09: Also Making a Humanity Multiplanator
00:03:12: Der Mars.
00:03:13: Das ist der Grund warum Musk einen Börsengang von SpaceX lange ausgeschlossen hat Denn wer an der Börse notiert ist muss sich gegenüber den Investoren rechtfertigen Und die hätten laut Musk nicht genug Weitblick für die Marspläne von SpaceX.
00:03:28: Nun hat er seine Meinung zu Börse aber doch geändert.
00:03:31: Warum, Christian?
00:03:33: Ja die kurze Antwort lautet SpaceX braucht Geld.
00:03:36: Elon Musk ist zwar der reiste Mann der Welt Aber für seine Pläne, die er im Weltraum verfolgt reicht sein Vermögen nicht.
00:03:44: Musk will seinen Starling-Netzwerk aufs Internet-Satelliten modernisieren und ausbauen.
00:03:49: Er will Rechenzentren im Weltall bauen um seine KI zu trainieren Und er will zu Maß, um dort eine Kolonie zu bauen.
00:03:56: All das ist extrem teuer und durch den Börsengang erhofft sich SpaceX frisches Kapital in der Höhe von siebzig bis achtzig Milliarden Dollar.
00:04:06: Der Zeitpunkt ist im Moment sehr günstig weil auch andere KI-Unternehmen wie OpenAI oder Entropic wollen an die Börse gehen dieses Jahr.
00:04:14: Das heißt, die KI boomt im Moment und von diesem Hype möchte auch SpaceX profitieren.
00:04:19: Es ist absolut klar wenn man grosse Dinge tun will dieses Geld reinzubringen ohne im Markt zu sein, ist unglaublich schwierig.
00:04:28: Deshalb hat Musk am zwanzigsten Mai ein Formular bei der amerikanischen Börsen-Aussichtsbehörde SEC eingereicht.
00:04:34: Dieses Formular heißt SONE und es enthält alle wichtigen Informationen die potenzielle Investoren über das Unternehmen wissen sollten – zum Beispiel was macht SpaceX eigentlich?
00:04:46: Und vor allem wie verdient es Geld?
00:04:49: Im Kern ist SpaceX eine Raketenfirma.
00:04:51: Das war der Grund, warum Musk SpaceX vor zwanzig Jahren gegründet hat.
00:04:56: Sein Ziel war es eine Rakete zu bauen die teilweise wiederverwendbar ist und dadurch Frachtdienste ins Weltall erschwinglich zu machen.
00:05:04: Das ist ihm gelungen.
00:05:06: ein Großteil des Athleten die heute um die Erde fliegen wurden mit Raketen von SpaceX in den Weltraum befördert Die Falcon nine.
00:05:13: das ist das heutige Arbeitspferd von SpaceX.
00:05:16: die ist zumindest teilweise wieder verwendbar.
00:05:19: Die Rakete besteht aus zwei Teilen, einer Unterstufe.
00:05:22: Da sind Triebwerke drin, da sind die Tanks dran befestigt und eine Oberstupe, die auch noch mal Trieberge hat.
00:05:28: Und diese Unterstufen befördert die Rakete erstmal nach dem Start durch die Atmosphäre bis an den Rand des Weltraums.
00:05:36: dann klingt sich dieser Unterstuf aus, kehrt zur Erde zurück wird durch die Triebewerke abgebremst und landet aufrechtstehend auf einem Landeplatz.
00:05:46: Dann dauert es ungefähr zwei bis drei Wochen.
00:05:49: dann wird diese Unterstufe der Rakete überholt und kann danach wiederverwendet werden.
00:05:54: Und das ist deswegen interessant, weil diese Unter Stufe der teuerste Teil einer Rakete ist.
00:05:59: Dadurch ist es SpaceX gelungen die Kosten für einen Kilogramm Fracht in den erdnahen Weltraum auf ungefähr drei bis viertausend Dollar zu senken.
00:06:09: Raketen waren Wegwerfprodukte – das machte Transporte ins All unglaublich teuer!
00:06:14: Bis SpaceX das mit seinen Falcon-Raketen geändert hat.
00:06:18: Früher hat es ein Vielfaches gekostet, viel mehr als Zehntausend Dollar pro Kilogramm.
00:06:23: Und das ist einer der Erfolgsfaktoren von SpaceX, dass sie heute Fragdienste in den Weltraum sehr viel günstiger anbieten können als die Konkurrenz.
00:06:33: Raketen sind der Kern von SpaceX – aber die Rakete Sparte generierte twenty-fünfundzwanzig weniger als ein Viertel vom gesamten Umsatz!
00:06:41: Im letzten Jahr sind Hundert und Sechzig Falko-Neun Raketen in den Weltraum geflogen.
00:06:47: Davon sind aber nur dreinvierzig wirklich verkauft worden an das Militär, an die NASA, Ansatellitenbetreiber... Die anderen hundertzweiundzwanzig Raketenflüge hat SpaceX eigentlich für seine eigenen Zwecke verwendet nämlich um seinen Starlink-Netzwerk Das ist ein Netzwerk von Internet-Satelliten auszubauen Und dass es tatsächlich im Moment auch Das Geschäftsfeld, mit dem SpaceX am meisten Geld verdient.
00:07:13: Und in diesem Geschäfts-Feld liegt noch weit mehr Potenzial!
00:07:16: Also ehrlich gesagt glaube ich, dass der Kommunikationsmarkt viel größer wird als der Space Launch Markt.
00:07:22: SpaceX hat den Raketenmarkt umgekrempelt und das will das Unternehmen nun mit seiner Starlink Technologie wiederholen.
00:07:31: Starlink ist eine sogenannte Satellitenkonstellation Das heißt, sie besteht aus vielen Satelliten die im erdnahen Weltraum also in einer Höhe zwischen drei hundert und tausend Kilometern um die Erde kreisen.
00:07:43: Und untereinander kommunizieren teilweise durch Mikrowellen, teilweise durch Licht.
00:07:49: Diese Satellitzen sind auf verschiedenen Umlaufbahnen platziert und diese Satellite funken im Prinzip zur Erde.
00:07:58: so wie ich auch auf der Erde einen Kontakt zum WLAN aufbaue, baue ich dort über den Satellitten eine Verbindung ins Internet auf Und man braucht immer einen direkten Sichtkontakt, aber dadurch das so viele im Weltall sind ist das Gewehr leistet.
00:08:12: Inzwischen gibt es mehr als zehntausend dieser Satelliten – sie liefern fast überall auf der Welt schnelles Internet.
00:08:18: Zwei Drittel
00:08:19: aller aktiven Satellite von allen Nationen auf der Erde gehören zu dieser Stahlung
00:08:25: und Konservation.
00:08:26: Olivier de Weck ist Schweizer Raumfahrtforscher.
00:08:29: Er forscht am MIT in Boston an der wachsenden Weltrauminustrie.
00:08:33: Starlink wird etwa zehn Milliarden
00:08:35: Dollar
00:08:36: Einkünfte reinbringen jetzt dieses Jahr.
00:08:39: Über neunzig Prozent von diesen Einkünften kommen von individuellen Endkunden.
00:08:44: Viele dieser Kunden sind an Orten, an denen es keinen Glasfaseranschluss gibt und auch keine Funkmasten in der Nähe.
00:08:50: Außerdem nutzen Airlines Schiffe und das Militär das Satelliten-Internet.
00:08:55: Ein weiterer Vorteil ist die Redundanz.
00:08:58: Es gab auch früher schon Internet-Satelliten, die sind typischerweise an einem geostationären Orbit in einer Höhe von thirty-thausend Kilometern geflogen.
00:09:06: Das Problem ist – und das werden des Ukrainekrieges passiert – wenn man diesen einen Satelliten ausschaltet, ist die Internetverbindung besteht nicht mehr so eine Satellitenkonstellation aus.
00:09:17: Zehntausend
00:09:30: Analysten sind sich trotzdem uneinig, wie viele Nutzer Starlink realistisch haben wird.
00:09:36: Die einen halten das Marktpotenzial für gigantisch.
00:09:47: Der ist einfach besser als die Landlines.
00:09:51: Andere sind skeptisch, warum sollten Kunden umsteigen wenn es die Infrastruktur doch auch schon auf der Erde gibt?
00:09:57: Einen Grund will SpaceX mit seinen neuen verbesserten Starlings-Satelliten liefern!
00:10:02: Wenn zu viele Leute gleichzeitig auf den gleichen Satelliten zugreifen, dann passiert genau das Gleiche wie auf der Erde auch.
00:10:10: Wenn zuviele Leute sich ins WLAN einwählen, wird es langsam.
00:10:13: Die neue Generation, das ist schon die dritte Generation von Internet-Satelliten hat eine viel größere Bandbreite.
00:10:20: Ein anderer Unterschied ist, dass zumindest einige dieser neuen Satelliten auch auf niedrigeren Umlaufbahnen fliegen werden.
00:10:27: Dreihundert Kilometer oder sogar ein bisschen weniger.
00:10:30: Das ist insofern wichtig.
00:10:31: es gibt eine Größe die nennt sich Latenzzeit.
00:10:34: das ist sozusagen die Zeit die die Strahlung braucht um von dem Satellit zur Erde zu kommen.
00:10:38: Das geht zwar sehr schnell weil der sich die Strahlung mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet aber wenn ein Satellitt in sechsunddreißigtausend Kilometer Entfernung fliegt dann hat es irgendwie dann dann stockt das manch mal ein bisschen oder Signale kommen so leicht verspätet an und die Idee ist, dass mit diesen neuen Internet-Satelliten diese Latentszeit so kurz ist, das man es gar nicht mehr merkt.
00:10:59: Und dann will SpaceX auch noch einen ganz neuen Markt für sich eröffnen?
00:11:04: Ein anderer Vorteil diese neuen Satelliten größere Antennen haben als die heutigen.
00:11:10: Das heißt, in Zukunft wird es möglich sein sich direkt mit seinem Smartphone zu verbinden.
00:11:16: Heute sind da noch Antennen für notwendig, die man irgendwo zu Hause stehen hat und in Zukunft ist es möglich, sich direkt im Handy einzuwählen ins Internet.
00:11:27: Und die Idee ist das daraus mal so was wie Globales Mobilfunknetz entstehen könnte, was den heutigen Mobilfunktnetzen Konkurrenz macht.
00:11:37: Das
00:11:38: könnte sogar das Ende von Roaming sein!
00:11:43: Diese neuen Starlink-Satelliten sind aber schwerer und sie sind größer als die bisherigen.
00:11:48: Um sie günstig ins All zu bringen reicht die Falcon Nine nicht.
00:11:51: SpaceX braucht dafür eine weitere Technologie – der Starship.
00:12:00: Am XXIII.
00:12:01: Mai ist die neueste Version vom Starship gestartet, nachdem der Testflug vorher immer wieder verschoben wurde.
00:12:07: Kurz vor dem letzten Testflugh habe ich mit meiner Kollegin Anna Weber im Quantensprung-Podcast ausführlich über das Starship gesprochen.
00:12:14: Heute gibt sie uns ein
00:12:15: Update!
00:12:16: Dafür, dass das eine völlig neue Rakete ist lief der Test erstaunlich gut.
00:12:20: Es sind zwar einige Triebwerke ausgefallen und die Unterstufe der Rakete is deswegen ungebremst ins Meer gekracht Aber grundsätzlich hat die Rakete fast alle Aufgaben erfüllt, wie vorgesehen waren.
00:12:32: Wiederverwenden lässt sich das Starship so allerdings noch nicht.
00:12:36: Daran wird SpaceX aber in Zukunft noch weiterarbeiten.
00:12:40: Das Starship soll komplett wiederverwendbar sein.
00:12:43: Also das heißt sowohl der Booster, die untere Stufe als auch das Raumschiff, dass ins Weltall fliegt sollen zu Erde zurückkehren und in kurzer Zeit erneut fliegen können – das wurde vorher noch nie geschafft!
00:12:55: Außerdem soll das Starship viel mehr Fracht transportieren können als die Falkenraketen.
00:12:59: So hofft SpaceX, dass es die Preise für Flüge ins Weltalle um einen Faktor zehn senken
00:13:05: kann.
00:13:06: Alles was ihr sonst noch zum Starship wissen müsst…
00:13:08: Und
00:13:09: wie es die Menschheit zum Maus bringt.
00:13:11: Das hat Anna in der Quantensprungfolge vom Zweiundzwanzigsten Mai erklärt, den Link dazu findet ihr in den Show Notes.
00:13:17: Wir widmen uns hier den weiteren Anwendungen des Starship.
00:13:21: Der Starship soll nämlich nicht nur zu Maus fliegen und Internet-Satelliten in den Orbit bringen Es soll auch Rechenzentren und KI aus dem All möglich machen.
00:13:29: Und drumherum ist das Starship wirklich wichtig dafür!
00:13:34: Wir haben jetzt viel über Raketen und Satelliten gehört.
00:14:07: Aber im Börsen-Prospekt beschreibt Elon Musk mit SpaceX keine Raketenfirma, sondern ein KI-Unternehmen!
00:14:15: Nur ist die KI-Sparte von SpaceX das große Sorgenkind.
00:14:41: GROC nicht mit den Produkten von OpenAI, Entropic und Google mithalten kann.
00:14:46: Wie wird künstliche Intelligenz besser?
00:14:48: Durch mehr Rechenleistung – also wenn mehr Computer die künstlichen Intelligenzen trainieren!
00:14:52: Diese Rechenleitung ist aber auch der Flaschenhals.
00:14:56: Rechenzentren sind unglaublich schwierig, das sehen Sie schon jetzt in der Schweiz, da sind sie überall auf der Erde, überall ein neues Rechencentrum kommt gibt es im Moment Treibungen Und die Tatsache dafür ist, dass es zwei drei Probleme gibt Einfach ein großes Stück Land.
00:15:11: Wir gebrauchen die Energie, die dort gebraucht ist, braucht fast ein eigenes kleines
00:15:15: Kraftwerk.".
00:15:16: Und das ruft die Nimbis auf den Plan – Die Not in my Backyard-Fraktion!
00:15:21: Die Leute, die zwar künstliche Intelligenz nutzen aber keine Datencenter in ihrer Nähe haben wollen?
00:15:28: Im
00:15:28: Weltraum?!
00:15:29: Da wären die Rechenzentren niemandem im Weg.
00:15:31: Viele werden sich fragen was?
00:15:33: Die wollen Rechencentren im All bauen.
00:15:35: Das klingt vielleicht zunächst absurd, aber wenn man sich das genauer anschaut ist es gar nicht so abwegig.
00:15:41: Mein Kollege Leonid Leyva Ariosa hat sich genauer mit der Idee von Rechenzentren im All beschäftigt.
00:15:47: Rechencentren im Weltall hätten ein paar Vorteile.
00:15:50: zum einen die Energie der Sonne keine Nacht, keine Wolken Wenn man die Satelliten auf die richtige Umlaufbahn bringt.
00:15:57: Im Weltall hat man natürlich auch viel Platz.
00:16:00: Neben SpaceX forscht auch Google und den Start-up Star Cloud an Rechen Zentren im all.
00:16:05: StarCloud hat sogar schon einen Test-Satelliten gestartet, um die eine oder andere technische Herausforderung zu lösen.
00:16:12: Die wohl größte Schwierigkeit hat mit der Kühlung zu tun und man kann denken okay im Weltraum ist es sehr kalt aber das Problem ist es gibt keine Luft und dann müssten die Computer durch Strahlung durch einen großen Radiator gekühlt werden.
00:16:27: Das andere Problem ist die kosmische Strahlungen, sie können die Elektronik beschädigen.
00:16:33: Und das dritte Problem ist vielleicht die Wartung der Computer, wenn irgendwas nicht stimmt.
00:16:39: Das sind alles im Prinzip Ingenieurprobleme, die sich lösen
00:16:44: lassen.".
00:16:45: Wir aus einem Forschungssatelliten irgendwann ein ganzes Datensenter werden kann – das erklärt Leonid in einer eigenen Quantensprung-Podcastfolge!
00:16:54: Den Link dazu gibt's auch in den Shownotes.
00:16:57: Die Frage, die für SpaceX stellt ist… lohnt es sich?
00:17:02: Wenn ja... Dann hätte SpaceX gute Chancen, das angeschlagene XAI zu retten.
00:17:07: Im Prinzip gibt es da zwei Möglichkeiten.
00:17:09: Ich habe vorhin ja schon erwähnt dass das KI-Modell von XAI nicht so gut ist wie die KI Modelle der Konkurrenz.
00:17:18: Die Firma könnte jetzt ihre Rechenzentren im Weltall dazu nutzen ihr KI-modell weiter zu trainieren.
00:17:25: Das heißt, sie könnten ihr Rockmodell so gut machen, dass es besser ist als das der Konkurrenz.
00:17:32: Die andere ist, dass die Firma ganz davon Abstand nimmt ein eigenes KI-Modell zu entwickeln und stattdessen sagt wir vermieten die Rechenzentren im Weltall an unsere Konkurrents.
00:17:43: Die Zahlen dafür... Wir haben die Mittel, wir haben die Raketen diese Rechencentren ins Weltall zu bringen.
00:17:49: Das haben andere Firmen nicht und wir verdienen unser Geld im Prinzip damit, dass wir Rechenleistung verkaufen.
00:17:58: Im Börsendokument S-One beschreibt Musk wie der Orbit mit Starlink und den Rechenzentren zum Industriegebiet wird – und der Mond dank des Starships ein Wirtschaftsraum werden könnte!
00:18:09: Und dann ist er natürlich noch der Mars.
00:18:13: Das Enzyme ist nicht Kommunikationssysteme und Rechencenter auf der Ehe, sondern Mars.
00:18:21: Alle Technologien zahlen auf die Mars-Mission ein.
00:18:25: Und das zeigt er schon heute, er baut im Moment eine Fabrik, die nennt sich Star Factory, die in Zukunft bis zu tausend Starships im Jahr produzieren soll.
00:18:36: Das sind dann Dimensionen wie sie heute im Flugzeugbau üblich sind.
00:18:40: Aber auch Mars weiß, dass eine Besiedlung des Mars im Moment unrealistisch ist.
00:18:45: Das heißt er muss für diese Raketen die er im Moment baut, muss irgendwie eine andere Verwendung finden um diese Zeit zu überbrücken bis man dann wirklich mal daran denken kann zum Mars zu fliegen.
00:18:55: und das ist genau das worüber wir jetzt heute geredet haben.
00:18:58: Das sind die Satelliten basierte Internets, das sind die Rechenzentren im Weltall.
00:19:03: Die Hoffnung ist, dass SpaceX mit diesen Geschäftsfeldern so viel Geld verdient das Mask mal sein Traum wahrmachen kann, zum Masks zu fliegen.
00:19:13: Das ist ein Ziel, dass unglaublich schwierig zu erreichen ist in der Lebenszeit von Irland-Masken, als wenn da zwei um die Erde geht.
00:19:20: Ich bin all genug, um wirklich die ganze Firma vom Anfang an zu sehen.
00:19:24: Ich habe viele Wetten gewonnen weil die meisten so Experten sagten es ist nicht möglich eine Firma zu bauen privat, die Raketen baut.
00:19:32: und was mich fasziniert am Space Exist dieses Team also natürlich die Vision von Elon aber auch das Team, dass es wirklich hingebracht hat quasi ein ganzes Feld zu revolutionieren.
00:19:46: Deshalb sagt Thomas zur Buchen, sollte man SpaceX nie unterschätzen?
00:19:50: Leute die das tun haben für den letzten fast zwanzig Jahre fast alle bereit.
00:20:00: Christian, das heißt der Erfolg von SpaceX!
00:20:03: Der steht und fällt eigentlich mit dem Starship.
00:20:06: Das ist so.
00:20:07: Das Starship bleibt der Schlüssel für alles.
00:20:09: In Zukunft wird SpaceX sein Geld zwar mit anderen Geschäftsparten verdienen, vor allem mit dem Satelliten-Internet und später einmal – das ist zumindest die große Hoffnung – mit den Rechenzentren im Weltall.
00:20:22: aber um all das realisieren zu können braucht man Raketen, die dieses Satellite in den Weltraum bringen.
00:20:28: Das Starship bleibt der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg von SpaceX.
00:20:32: Also wiederverwendbare Raumschiffe, Satelliten-Internet direkt aufs Handy, Datensinter im All einen Starship das uns zum Mars bringt?
00:20:40: SpaceX schreckt wirklich nicht vor dem Unmöglichen zurück!
00:20:43: Wieso schafft SpaceX das was andere nicht können?
00:20:47: Ob das Andere nicht können weiß ich gar nicht... Ich glaube es hat viel mit der Person von Elon Musk zu tun.
00:20:52: Vermutlich hätten viele andere Firmen schon längst das Handtuch geschmissen.
00:20:57: Auch SpaceX stand kurz vor dem Ruin, das war ein Glücksfall, dass damals bei der Entwicklung der ersten Rakete nach drei Fehlstaats dann der vierte geklappt hat.
00:21:06: Elon Musk ist einfach ein Träumer, ein Visionär – ich weiß nicht wie man das nennen soll und er ist dafür auch oft kritisiert worden oder auch belächelt worden Und viele Leute sagen, was er davor hat.
00:21:19: das kann nie und immer funktionieren.
00:21:21: Aber letztendlich hat der Erfolg ihm recht gegeben.
00:21:24: seine Hartnäckigkeit hat sich bezahlt gemacht.
00:21:28: Aber genau deshalb wegen seiner Kreativität wollte Maschia mit SpaceX ganz lange auf gar keinen Fall an die Börse gehen damit er diese kreative Freiheit nicht verliert.
00:21:39: Das ist wahrscheinlich genau der Grund gewesen, weil Musk ist so etwas wie ein Alleinherrscher von SpaceX.
00:21:45: Er kann bestimmen was mit dieser Firma geschieht und da gibt es wenig Mitspracherechte.
00:21:51: Allerdings bleibt Musk der Hauptaktionär.
00:21:53: er wird mit Abstand die meisten Aktien von diesem Unternehmen besitzen.
00:21:57: das heißt die Einsprachemöglichkeiten von der Aktionäre sind dann doch begrenzt.
00:22:03: letztendlich
00:22:04: In diesem Börsenpapier S-One wird aber auch klar, dass Unternehmen das da jetzt an die Börse geht.
00:22:10: Das ist vor allem eine Firma für künstliche Intelligenz und alle sparten die Zahlen darauf ein.
00:22:16: Der IPO soll genau dafür Geld liefern!
00:22:19: Wie geht es denn jetzt weiter mit SpaceX?
00:22:22: Ich gehe davon aus, dass SpaceX sehr bei der Rückkehr zum Mond eine Rolle spielen wird.
00:22:28: Bisher wollte Musk vom Mond nie was wissen.
00:22:31: Das war für ihn immer nicht visionär genug, er wollte immer direkt zu Maas aber da hat er in den letzten Monaten seine Meinung auch geändert.
00:22:40: Er hat auch eingesehen dass das ein realistisches Ziel ist.
00:22:43: man braucht seine Rakete auch dafür um überhaupt erstmal auf dem Mond zu landen und man braucht der Starship dafür um Frachtort hinzubringen.
00:22:51: Das heißt das wird wahrscheinlich während so die Felder sein auf denen SpaceX in den nächsten Jahren aktiv ist, aber ich bin sicher das neben all dem die Maßpläne weiter verfolgt werden.
00:23:03: Das wird vielleicht damit anfangen dass man erstmal unbemannte Starships zum Mars fliegt den Mars vielleicht mal umrundet und dass man sich so langsam dem Fernziel von Elon Musk nähert seinem Traum irgendwann auf den Mars zu besiedeln.
00:23:17: ob das jetzt so schnell funktioniert wie er sich das vorstellt Das wage ich ein bisschen zu bezweifeln, weil das ist auch so wie eine Konstante die sich durch die ganze Geschichte von SpaceX zieht.
00:23:29: Sie haben ihre Versprechen immer wahrgemacht aber nicht immer in dem Zeitrahmen den sie genannt haben.
00:23:37: Übrigens am dreißigsten Juni habt auch ihr die Chance Thomas zur Buchen Fragen zum Weltraum zu stellen denn mit ihm und der Astronautin Rabéa Rogge spreche ich über das Weltall als Lebensraum Und ihr könnt dabei sein beim ersten Quantensprung-Live-Event im Kaufleuten in Zürich.
00:23:53: Tickets und Infos findet ihr in den Shownotes, dort könnt ihr auch den Quantensprung Newsletter abonnieren.
00:23:58: Im Newsletter findet ihr die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich nach weiteren Lesestoff!
00:24:04: Das war Quantensprungen – ein Podcast über Forschung, die bewegt.
00:24:08: Ich bin Lena Waldler.
00:24:09: Wir hören uns wieder nächste Woche.
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