NZZ Quantensprung

Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören?

Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird?

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Neueste Episoden

LIVE: Flugrettung mit Drohnen und E-Senkrechtstartern – und was ein Flugzeugabsturz 1946 damit zu tun hat

LIVE: Flugrettung mit Drohnen und E-Senkrechtstartern – und was ein Flugzeugabsturz 1946 damit zu tun hat

‧ 45m 24s

Direkt von der Live-Bühne im Kaufleuten in Zürich nimmt dich Quantensprung mit in die hochalpine Luftrettung.

Im November 1946 prallt eine amerikanische Militärmaschine auf dem Schweizer Gauli-Gletscher in den Berner Alpen auf. Zwölf Menschen überleben tagelang bei eisigen Temperaturen. Wie kommen die Crew und die Passagiere wieder aus dieser Situation raus? Ihre Rettung markiert die Geburtsstunde der alpinen Flugrettung.

Es ist eine Geschichte voller kurioser Ereignisse und über technischer Innovation, die sich bis heute weiterentwicklen:

Wie verändern elektrische Senkrechtstarter wie der Volocopter oder Jetson die Rettung aus der Luft? Welche Rolle spielen Rettungsdrohnen für Aufklärung und Notfallausrüstung, und wie helfen...

Anthropics Börsengang: Die Technologie und Ideologie der wertvollsten KI-Firma

Anthropics Börsengang: Die Technologie und Ideologie der wertvollsten KI-Firma

‧ 22m 31s

Der geplante Börsengang von Anthropic schlägt hohe Wellen: Mit einer angestrebten Bewertung von zwei Billionen Dollar spielt das Startup der Amodei-Geschwister plötzlich in einer Liga mit Tech-Giganten wie Nvidia, Apple und Microsoft. Doch wie rechtfertigt Anthropic diese Summen?

In dieser Folge von NZZ Quantensprung schauen wie auf Angebote wie Claude Code, auf den effektiven Altruismus in Anthropics Firmenphilosophie und den besonderen Ansatz der Constitutional AI. W

Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredation
Redaktorin / Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Techredaktion

Ausserdem in dieser Folge zu hören:
Melanie Mitchell, KI-Forscherin, Santa Fe Institut

Produktion: Sarah Ziegler

[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt....

Optogenetik: Wie man Verhalten und Gefühle per Licht fernsteuert

Optogenetik: Wie man Verhalten und Gefühle per Licht fernsteuert

‧ 20m 30s

Mit der Optogenetik können Forscher Nervenzellen im Gehirn gezielt aktivieren und deaktivieren – allein indem sie Licht ein- oder ausschalten.

Diese Technologie hat die Hirnforschung revolutioniert und wurde 2026 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Doch wie funktioniert das genau?
In dieser Episode schauen wir uns an, wie Forscher Emotionen bei Mäusen steuern, Erinnerungen beeinflussen und welche Türen das für die Zukunft öffnet.

Wir sprechen über die Ursprünge der Optogenetik bei einer unauffälligen Alge, den Einsatz bei Sehbehinderungen und das Potenzial für moderne Gehirn-Maschine-Schnittstellen.

Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Redaktion / Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion

Ausserdem in dieser Folge:

Georg Nagel, Nobelpreisgewinner und...

Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

‧ 20m 58s

In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann.

Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen.

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