Live: Thomas Zurbuchen und Astronautin Rabea Rogge über unser zukünftiges Leben im All

Shownotes

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In dieser ersten Live-Ausgabe des Quantensprung-Podcasts im Kaufleuten in Zürich dreht sich alles um die Zukunft der Menschheit im Kosmos.

Der Weltraum fasziniert die Menschheit seit jeher. Doch während wir früher nur mit Teleskopen in die Ferne blickten oder Sonden wie Voyager losschickten, stellt sich heute eine ganz neue Frage: Wie wird das All zu unserem echten Lebensraum?

Es geht um die extremen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, bleibende Schäden an den Augen und die psychologischen Herausforderungen der Isolation. Gleichzeitig eröffnen sich im Orbit faszinierende Möglichkeiten, um etwa Organe im 3D-Druckverfahren herzustellen. Die Reise führt weiter zum Mond, wo im Rahmen der Artemis-Missionen eine dauerhafte Station entstehen soll, und schließlich zum Mars. Warum wir trotz fortschrittlicher Robotik und KI auch in Zukunft nicht auf menschliche Entdecker verzichten können und welche Rolle Schweizer Technologien dabei spielen, hören Sie in dieser Episode.

Host: Lena Waltle, NZZ, Wissenschaftsredaktion

In dieser Folge hörst du ausserdem: Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, Professor für Weltraumtechnologie und Weltraumwissenschaft an der ETH Zürich, ehemaliger NASA-Wissenschaftsdirektor Rabea Rogge, Astronautin, Robotikforscherin und erste deutsche Frau im All

Produktion: Simon Schaffer

Weltall, Raumfahrt, Thomas Zurbuchen, Rabea Rogge, Mondstation, Artemis, Mars-Mission, Schwerelosigkeit, SpaceX, Robotik

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Transkript anzeigen

00:00:03: Das ist Quantensprung, ein Podcast über Forschung die bewegt.

00:00:14: Die unendlichen Weiten des Weltraums.

00:00:17: schon immer haben wir Menschen in die Sterne geschaut, haben den Nachthimmel beobachtet und versucht zu verstehen

00:00:25: was

00:00:25: da draußen ist Und seit wir die Möglichkeit haben erforschen wir das all zum Beispiel mit der Voyager Sonde die im November genau einen Lichttag von der Erde entfernt sein wird oder mit dem James Webb Space Teleskop, das weiter in die Vergangenheit schauen kann als alle Teleskope bisher.

00:00:46: Wir fliegen ins All und weiter von der Erde weg als je zuvor!

00:00:52: Aber das war alles nur der Anfang.

00:00:55: Irgendwann werden wir Menschen nicht nur zu den Sternen hinaufschauen – wir werden im All leben dort forschen und arbeiten.

00:01:04: Das All wird unser Lebensraum.

00:01:09: Willkommen zu NZZ Quantensprung, ein Podcast über Forschung die bewegt.

00:01:14: Heute zum ersten Mal live mit Ihnen allen hier im Kaufleuten in Zürich!

00:01:19: Ich bin Lena Waldlem Wissenschaftsredaktorin der NZZ und Host des Quantensprung-Podcastes und ich freue mich sehr dass Sie heute alle hier sind und ich weiß das die Badi eine sehr beliebte Alternative gewesen wäre.

00:01:32: Wir nehmen jede Woche eine Idee aus der Forschung, eine Idee die unser Leben verändern könnte und wir wollen rausfinden wie es diese Idee Realität wird.

00:01:42: Und heute wollen wir wissen – Wie wird der Weltraum zu unserem Lebensraum?

00:01:48: Um diese Frage zu beantworten brauchen wir einen Astrophysiker aber natürlich nicht einfach irgendeinen Astrophusiker.

00:01:55: Wir haben heute hier den ehemaligen Wissenschaftsdirektor der NASA, der für einige der Geräte verantwortlich ist.

00:02:01: Die heute das Weltall erforschen.

00:02:03: Er leitet die Initiative ETH Zürich Space und ist Professor für Weltraumtechnologie- und Weltraumwissenschaft.

00:02:11: Herzlich willkommen Thomas Zurbuchen!

00:02:17: Mach es dir bequem?

00:02:18: Und dann wollen wir natürlich auch noch wissen wie sich das Leben dort oben anfühlt.

00:02:23: Deshalb brauchen wir jemanden, Und das ist

00:02:28: Rabea

00:02:28: Rogge.

00:02:29: Sie ist Astronautin

00:02:31: und Robotikforscherin,

00:02:34: sie war die erste deutsche Frau im Weltall.

00:02:37: Willkommen!

00:02:42: Wir machen weiter mit ein bisschen Weltraumfeeling.

00:02:45: Was fasziniert uns Menschen denn eigentlich an den Weiten des Universums?

00:02:50: Ich glaube, das ist so eine große Frage.

00:02:52: Wir Menschen sind Entdecker und Entdeckerin tatsächlich und wenn wir etwas Unverständliches fast wie das Weltall sehen, dann kitzelt es uns ein bisschen und wir denken okay aber was ist dort?

00:03:03: Was können uns lernen, was können wir über Leben im Weltall?

00:03:07: Gibt es Leben da draußen?

00:03:08: so diese ganzen großen Fragen?

00:03:10: Ich glaube ich komme auch mit dieser großen Perspektive.

00:03:13: Es ist ja wirklich sehr faszinierend aber die reine Faszination reicht normalerweise nicht um Milliarden in solche Projekte zu investieren.

00:03:22: Thomas Was können wir denn im All erforschen entwickeln produzieren das wie hier auf der Erde nicht

00:03:28: können?

00:03:30: Strahlung aus dem Universum, die allermeiste Strahling kommt nicht auf die Erde.

00:03:35: Also wir sehen das Universum besser von oben aber als Anderer.

00:03:39: was wir auch tun können, wir können von außen die Erde unterstützen in eine direkten Art und Weise und das haben wir heute gebraucht Alle von uns.

00:03:48: Ich weiß, dass es heiß ist heute und die Art und Weise wie die Wettervoraussagen gemacht werden natürlich hat zu tun mit Daten auf dem Boden aber achtzig Prozent der Kapazität kommt heute vom Weltraum von Satelliten in dort Messungen machen nicht nur über die Schweiz natürlich sondern global um mögliche Modelle richtig zu bauen.

00:04:07: wir haben auch ich brauchte ja auch das GPS um hier zu kommen.

00:04:10: da sind Satellitens verschiedener art die uns helfen uns zu orientieren Und ehrlich gesagt, in der Zukunft gibt es noch viel mehr von denen die uns wirklich helfen jeden Tag.

00:04:21: Hast du da ein oder zwei Beispiele was es dein Zukunft geben wird das uns dabei hilft die Erde besser zu verstehen weil wir von außen rauf schauen können?

00:04:29: Also eigentlich der Fragen den wir nachgehen zum Beispiel mit dem Einfluss von wärmen Temperaturen Film gesehen von einem Wasserfall beim Matterhorn.

00:04:42: Und natürlich sieht das spektakulär aus, aber die Tatsache ist, wir wollten das eigentlich nicht sehen.

00:04:48: Es gibt viele Orte, die früher sehr stabil waren und gefroren sind, die heute auftauchen und plötzlich kommt ein Berg runter in eine Art und Weise ... Menschen wirklich bedroht.

00:04:59: Wir möchten von Weltrahm aus sehen, wo sind die Bedrohungen?

00:05:04: Und ehrlich gesagt gibt es verschiedene Organisationen in der Schweiz, in Kantonen, die das tun aber können noch mehr und auch diese Daten auf das Tod bringen von Menschen, die die Verantwortung haben Menschenleben zu retten und zu schützen.

00:05:20: Das ist ein bisschen der Return-Investment für die Menschen heute, die diese Weltraumforschung mit sich bringt.

00:05:26: Aber unser Thema heute ist ja wie können wir als Mensch uns ein bisschen weg von der Erde bewegen?

00:05:31: Und sie alle hier im Publikum und auch fast alle auf der Bühne können nur in die Sterne rauf schauen und uns überlegen, wie wäre das da oben wohl!

00:05:40: Wir haben eine Person hier im Raum, die uns davon berichten kann.

00:05:46: In dem Moment, als du schon in voller Montur warst und kurz vorm Start warst.

00:05:51: Wie hat sich das angefühlt?

00:05:53: Was ist dir durch den Kopf gegangen, kurz bevor du ins All geflogen bist?

00:05:57: Ja also erstmal ist man natürlich total konzentriert.

00:06:00: wir waren zuviert.

00:06:01: Also ich hatte drei Crew-Members mit mir Und ich war Pilotin der Crew.

00:06:05: Man hat auch zwei Pilotinnen.

00:06:06: Wir waren ein Pilotin in Duo tatsächlich.

00:06:07: Das heißt wir waren natürlich auch sehr fokussiert auf wie geht es gerade den System Aber auf der anderen Seite.

00:06:13: Ich hätte erwartet dass ich sehr nervös sein würde.

00:06:16: oder man denkt sich ja gut, man steigt auf seine Rakete und hat Angst vielleicht.

00:06:21: Aber tatsächlich hatten wir einen Jahr Training davor so das es sich alles sehr bekannt angefühlt hat und ich konnte mich sehr darauf freuen.

00:06:29: also ich habe mich in dem Moment wirklich auch... Es ist ja auch so eine so reale Idee auch wenn man im Training ist, dass es nie wirklich Realität wird.

00:06:38: Und auf dem Launchpad war der erste Moment wo ich dachte okay wir launchen wirklich in das Weltall.

00:06:45: Du bist mit deiner privaten Mission in das Weltall geflogen und warst dann vier Tage im Erdorbet.

00:06:50: Erzähl uns ein bisschen von deinem Alltag dort, was du zum Alltag

00:06:53: gemacht hast.

00:06:57: Was macht man so?

00:06:59: Wir waren eben eine private Mission namens Fram II Und Fram II war der erste astronautische Raumflug über die Polaregion der Erde.

00:07:07: Das kann man sich so vorstellen, sodass es die Erde... Hier hat man den Equator und wir sind im Neunzig-Grad-Winkel zum Equator um die Polarregionen geflogen.

00:07:16: Wir hatten sehr viele Aufgaben natürlich, wir hatten sehr viel Experimente dabei, sehr viel Wissenschaft.

00:07:21: Nun fängt man nicht gerade morgens mit der Wissenschaft an.

00:07:23: also eigentlich das stimmt nicht!

00:07:24: Es gibt auch Experimentes, die man vor dem Frühstück tatsächlich sofort nüchtern entnimmt.

00:07:30: Also man wacht auf.

00:07:32: Ich war erst mal verwirrt, okay.

00:07:33: Alles schwebt wieder.

00:07:35: Also für mich war das wieder so eine kleine Angewöhnungsphase.

00:07:37: Du musst

00:07:38: uns vielleicht noch kurz sagen wie schläft man denn da überhaupt?

00:07:41: Ja, wie schläf man!

00:07:41: Man hat einen Schlaf sagt der sehr gemütlich war muss ich sagen und den macht man fest damit man nicht

00:07:46: so gesehen wegschwebt

00:07:48: Und der Körper vermisst es auch auf etwas zu liegen.

00:07:51: also man berührt immer etwas mit dem Körper und man dunkelt alles ab Weil so ein Orbit geht, neunzig Minuten lang und dann hat man ... ... forty-fünf Minuten Tag nach.

00:08:02: Das heißt sehr viel Helligkeit.

00:08:05: Dann steht man auf, dann hat er seinen Frühstück Mittagabendessen ganz normal wie auf der Erde, bloß dass man natürlich einen Flugtag hat... ...und dazwischen werden alle möglichen Experimente reingequetscht.

00:08:17: Wir hatten auch sehr viele Wettbewerbe für Studenten.

00:08:20: Ich werde jetzt hier nicht zuviel ausführen aber es ist auf jeden Fall ein sehr voller Tag immer!

00:08:27: Aber kannst du uns vielleicht noch sagen, was konntest du dort im Orbit erforschen?

00:08:30: Was du auf der Erde nicht erforscht hättest können.

00:08:33: Wir haben gerade darüber gesprochen, was wir sehen aber es gibt ja auch noch Gründe warum wir manche Experimente in der Schwerelosigkeit machen wollen.

00:08:41: Absolut!

00:08:42: Ich sage immer dass so extreme Umgebungen sind wie ein sehr strenger Lehrer der das Beste führen möchte.

00:08:47: Man muss umdenken Und das sind jetzt natürlich, wir hatten würde ich sagen zwei größere Fragestellungen.

00:08:52: Das eine ist wie passt sich der menschliche Körper an so extreme Umgebungen an?

00:08:56: Weil ich meine, der Körper... Wir sind ja nicht in der Evolution dahin gekommen dass wir schon einprogrammiert haben wie man mit Schwierelosigkeit umgeht und ich fand es wirklich extrem faszinierend!

00:09:06: Wir waren eine dreieinhalb Tagesmission, dass man nach diesen dreienhalb Tagen schon gesehen hat wie sich zum Beispiel das Gehirn strukturell verändert hat Zum Beispiel.

00:09:14: Oder auch Knochendichte verändert sich, das wurde nach fünf Tagen bei einer anderen Mission bewiesen.

00:09:19: also der Körper reagiert unglaublich schnell und es kann man anwenden dann auf andere extreme Umgebungen wie die Arktis, die Antarktis, Wüsten, Covid-Isolationen Und dann kommen eben auch so psychologische Dinge dazu.

00:09:34: Wie agiert man als Team?

00:09:35: Wie fühlt man sich als Mensch?

00:09:36: Also ein anderer Themenkomplex

00:09:39: Es gibt jetzt ganz konkrete Pläne von Unternehmen, aber auch von Weltraumagenturen.

00:09:44: Die wollen im Orbit Raumstationen bauen und das sollen Touristen hin, das soll Forschung passieren, das sollen sogar Sachen produziert werden.

00:09:51: Aber diese Lebensraum den du gerade beschrieben hast, der wirkt sehr unwirtlich und der ist natürlich auch gefährlich mal abgesehen von der Schwerelosigkeit die unseren Körperangriff Thomas was sind denn noch Gefahren die auf die Astronauten da im All zukommen?

00:10:08: Also es gibt eben nicht eine gemütliche Umgebung.

00:10:11: Ich weiß nicht, wie viele der Crew hatten wirklich Mühe...

00:10:15: Ich muss mich erst mal übergeben, Herr Mahl.

00:10:17: Eben, das ist sehr normal!

00:10:18: Wie lang?

00:10:20: Wie lange?

00:10:20: Das war der erste halbe Flugtag und dann vielleicht noch ein bisschen später.

00:10:23: Es ist normal

00:10:23: auch.

00:10:25: Tatsächlich ist das so etwas was man bei den Kameras nicht.

00:10:28: Gibt's etwa?

00:10:29: die Augen sind so gut wie früher?

00:10:31: Bei einem Crewmember haben sie sich sogar verbessert im All.

00:10:34: Und sonst verschlechtern Sie sich aber auch

00:10:36: Genau, also die Tatsache ist es wirklich für viele.

00:10:41: Insbesondere Männer haben Schaden in den Augen, die nicht mehr gut werden.

00:10:47: Es ist wirklich nicht gesund!

00:10:49: Ist

00:10:51: das noch ihr?

00:10:52: Nein, nein, ich sage, ich meine... Ich will einfach... Es gibt so diese Träume, dass jetzt alles geht.

00:10:58: Die frage ich auch, eine Frage möchte.

00:11:00: Wie oft träumst du nach vom Weltraum?

00:11:03: Selten Ab und zu aber schon noch.

00:11:05: Also dann vor allem dieser Eindruck, den man von der Erde hatte?

00:11:07: Sieht

00:11:08: das beneidig!

00:11:10: Ich möchte wirklich diese Sicht auf die Ehre, die ich möchte unglaublich gerne haben.

00:11:15: Es gibt viele Dinge im Weltraum, die wir nach begreifen wollen auch die Organe wie sie sich ändern.

00:11:21: Und die Frage ist auch zum Beispiel wenn wir weit wegwollen oder lange Zeit dort sein wollen, gibt es gewisse Dinge... Wir wissen nur mit dem umgehen können Aber eben Dinge, die sich angesprochen haben, eben nicht.

00:11:32: Wir wissen noch nicht, was los ist mit den Augen.

00:11:36: Du hast ganz angesprochen, psychologische Probleme sind viel häufiger als wir drüber sprechen.

00:11:41: Prozentual gesehen ist in einer solchen Crew sicher ein psychologisches Problem.

00:11:46: Gab es da Vorfälle auf der

00:11:48: ISS?

00:11:48: Absolut und natürlich, das sprechen wir nicht darüber mit Namen

00:11:52: usw.,

00:11:53: aber die Tatsache ist Es gibt wirklich schwierige Situationen also Leute, die plötzlich nicht mehr leben wollen oder wirklich Schwierigkeiten haben in einer Art und Weise, wo man wirklich aufmerksam sein muss.

00:12:09: Es gab gerade eine Situation im Januar, als Genau plötzlich nicht mehr sprechen konnte für ... fast zwanzig Minuten.

00:12:18: Und sie haben die ganze Crew zurückgebracht auf die Erde, weil... Die Frage ist, gibt es irgendwie... Also Sie macht ein Test dort oben mit den medizinischen Geräten, die Sie hatten und ehrlich gesagt wahrscheinlich war einfach sein Hirn nicht durchblutet genug.

00:12:32: Aber Gott sei Dank war das so ein Problem.

00:12:34: Man hat keine Symptome hier aber das sind so die Schwierigkeiten.

00:12:38: Es gibt einen ganzen wirklich eine ganze Serie von solchen Dingen, die uns auch lernen zeigen, wie unser Körper funktioniert.

00:12:46: Weil es eben nicht der Körper ist, wie wir jeden Tag ihn sehen.

00:12:49: Also die Schwerelosigkeit belastet unseren Körper?

00:12:52: Es gibt Strahlung dort, psychologische Probleme, Isolationenge... Ihr macht uns das Weltall wirklich schmackhaft!

00:13:02: Die Tatsache ist, die Art und Weise wie wir in den in der Erdumlaufbahn gehen ist so wie wir zum Beispiel in die Antarktik gehen.

00:13:10: Ist auch ungemütlich ehrlich gesagt gefährlicher als daheim zu sitzen auf dem Sofa und auch schwieriger, aber es ist eine Umgebung in der Dinge lernen können, die wir sonst nicht lernen können.

00:13:23: Dann machst du natürlich Forschung!

00:13:25: Ja absolut also.

00:13:26: ich würde auch noch dem hinzufügen wenn wir jetzt gerade um über den ganzen Probleme reden und eben auch grade so psychologische Probleme Teamgeist wie viel wichtiger zum Beispiel es ist sich verlässlich zu zeigen ehrlich zu sein ein guter Teamspieler zu sein.

00:13:37: und wenn man jetzt genau sich auch Experimente in der Arktis anschaut zum Beispiel da wurde auch gezeigt okay dass wenn man nur die so eine weiße Wüste vor sich hat, das stimuliert das Gehirn sogar nicht und das baut dann ab.

00:13:49: Und was man aber lernt ist wieder anwendbar auf unseren Alltag.

00:13:52: nämlich das Beste, was man machen kann für seinen Gehirnen, ist neue Dinge lernen und Sport sagen.

00:13:57: okay wir sind eben in einer extremen Umgebung wo wir andere Regeln haben, aber so gesehen schärfere Regeln als wir jetzt hier haben.

00:14:05: und wenn wir da verstehen wie man mit sich umgeht oder mit dem Körper umgeht, dann versteht man auch wie wir jetzt besser leben hier.

00:14:12: Also ganz viel ist eine Vorbereitung auch für die Astronautinnen und Astronauten, bevor sie überhaupt ins All geschickt werden.

00:14:18: Aber wenn wir jetzt überlegen dass da Touristen raufgeschickt werden sollen vielleicht nur für ein paar Tage aber ein paar Tagen reichen ja offensichtlich auch schon das Sie gewisse Schäden an am Körper mitbringen dann bedeutet das ja auch, dass wir irgendwie die Technik rundherum so aufbauen müssen.

00:14:34: Dass die Umgebung schon ein bisschen sicherer ist.

00:14:37: Rabea wie würde denn so eine ideale Raumstation für dich aussehen in der du dich ein bisschen wohler fühlen würdest?

00:14:43: Also ich habe mich auch wohl gefühlt im Dragon.

00:14:45: also unser Vehikel hieß Dragon.

00:14:46: Das ist das gleiche Vehikel mit dem NASA und ESA Astronauten auch hochfliegen.

00:14:50: Ich würde jetzt aber sagen, so das Wichtige sind vielleicht Details, die bisher immer als unwichtig gehalten weil so auch so der Astronaut.

00:14:58: Ich habe sehr, sehr viel Respekt für die Astronauten so gesehen vor mir.

00:15:02: Einfach weil sehr viel mehr vom Menschen selbst abhängen oder?

00:15:05: Wenn man sich überlegt das Space Shuttle hat er über zwei tausend verschiedene Knöpfe und heutzutage hatten wir drei Touchscreens.

00:15:11: Und dieses Raumschiff konnte sich auch selbst fliegen sag ich mal oder auch remote controlled werden.

00:15:17: also man hatte sehr viel Zeit über Dinge nachzudenken die vielleicht wo man den Menschen nicht als Maschine sieht sowas wie Essen.

00:15:25: Ich habe auch auf See gearbeitet, drei Monate lang und Nahrung ist wirklich so wichtig für die Moral.

00:15:31: Was hast du

00:15:32: denn am liebsten gegessen?

00:15:34: Im Weltall hatten wir M&M's dabei, die wir uns zugespielt haben.

00:15:39: Das hat mir am besten gefallen!

00:15:42: Wir hatten auch ein Experiment zum Thema Ausdannpilze dabei.

00:15:46: Es war das erste Mal, dass es barre Pilze geflogen wurden oder vielleicht hat die NASA noch andere Experimente zu dem Thema.

00:15:55: Und wir haben auch gesehen zum Beispiel, dass die Pilze sind gewachsen aber sehr viel langsamer als die Kontrollgruppe auf der Erde.

00:16:02: Also auf der Reise in den unendlichen Weiten des Weltels essen wir M&M's und Austernpilzer?

00:16:07: Sehr ausgewogene

00:16:08: Ernährung!

00:16:10: Auf welchen technischen Aspekte können wir denn noch

00:16:12: achten?

00:16:13: Das Deste was ich möchte an meiner Space Station ist ein Fenster, weil ich raussehen will.

00:16:18: Ich will eben gesagt, jeder sehen braucht die dunklen Nacht weil ich sehe mehr Sterne dort als hier auf der Erde.

00:16:25: Das ist unglaublich wichtig, möchte die Nordlichte sehen.

00:16:28: das Fenster ist das Wichtigste.

00:16:30: aber dann was ich will, ich will Forschung haben und es gibt auch Bereiche die wirklich wichtig sind.

00:16:35: das erste hat zu tun mit Biologie.

00:16:37: Es gibt eben Möglichkeiten Dinge zu tun in der Schwerelosigkeit oder im Mikro Gravitation.

00:16:45: Einfacher Sinn als auf der Erde.

00:16:46: Beispiel, können wir so organen oder wenn die Teile davon drücken in einer Art und Weise wird ... Teile zusammenstellen, die Gravitation zerstört das hier auf der Erde.

00:16:56: Aber dort oben geht es eben.

00:16:57: Das andere hat zu tun zum Beispiel mit Quantenexperimenten.

00:17:02: Es gibt natürlich noch andere, die zu tun haben mit Flüssigkeiten oder Plasmas Also die Art und Weise wie ich das vorstelle in einer Space Station.

00:17:09: Ich möchte dort arbeiten aber ähnlich gesagt möchte ich einen Roboter haben Der für mich arbeitet.

00:17:15: also ich möchte dass sie die ganze Tag Die ganze Nacht arbeiten Und ich gehe schlafen und schauen ob alles gut geht

00:17:22: die Erde runter schauen.

00:17:23: Auf jeden Fall!

00:17:25: Apropos Flüssigkeit, nehmen wir mal ein bisschen Wasser, sonst dehydrieren wir hier schon praktisch dass es nicht wegfliegt oder?

00:17:32: Absolut.

00:17:33: also den letzten Schluck aus einer Wasservlasche zu trinken ist gar nicht so einfach weil man kann die Flasche ja nicht auf dem Kopf stellen.

00:17:42: Wir bewegen uns jetzt ein bisschen weg von der Erde und Richtung Mond.

00:17:47: und

00:17:47: um

00:17:48: nur ein bisschen so die Dimensionen uns vorzustellen Die internationale Raumstation ist vierhundert Kilometer von der Erde entfernt, wenn ich jetzt direkt über uns wäre.

00:17:57: Der Mond ist um die Vierhunderttausend Kilometer weg.

00:17:59: Es ist schon eine ganz andere Reise und diese Reise sollen jetzt die Artemis-Visionen zurücklegen.

00:18:06: Thomas du warst dabei als dieses Artemis Projekt der Nachfolger der Apollo Mission in das Leben gerufen wurde.

00:18:12: was ist denn die Idee hinter Artemis?

00:18:14: Also das erste ist wirklich zu sagen hey wir wollen zurück zum Mond, aber nicht weil der Mond die letzte Station ist.

00:18:22: Aber wirklich zu lernen wie wir zum Mars kommen.

00:18:25: Was wir auch tun wollen auf dem Mond, wenn wir uns nicht einfach dort hingehen und irgendwie in einer Fahne und mit Fuß abdrücken das haben wir schon gemacht.

00:18:32: Wir wollen dass wir dort Dinge tun können wie auf der Rammstation.

00:18:37: also wirklich wir wollen Forschung dort machen und dort bleiben.

00:18:41: Das heißt aber dass das System ganz anders wird.

00:18:44: Wenn ich einfach dort hingehe mit Fuß abdrücken und vielleicht einem kleinen Rover, kann ich das machen mit einer einzigen Rakete.

00:18:51: Wenn ich aber dort bleiben will und lange Zeit dort sein will und mit mehreren Menschen dorthin gehe ist dieser Lander unglaublich viel schwieriger.

00:18:59: Und wenn die Leute sagen, ihr könnt es ja oder vielleicht hast du es gar nicht gemacht bei Apollo und Artemis ist so viel schwieriges, ganz ein anderes.

00:19:08: Ist irgendwie mit einem Fahrrad fahren, mit einem Sattelschlepper?

00:19:13: Also, es sind zwei natürliche Saugfahren.

00:19:16: Aber das sind ganz andere Technologien und andere Dimensionen.

00:19:22: So, Artemis II ist jetzt einmal rund um den Mond herumgeflogen.

00:19:25: Wie geht denn diese Mission weiter?

00:19:27: Und wann sind wir dann an einem Punkt, wo sie sagen, okay, das ist eine erste Mondstation!

00:19:31: Da sind auch wirklich Menschen permanent auf dem Mond.

00:19:35: Permanent ist viel, viel geht noch eine Weile.

00:19:37: Also wenn auf den Mond zu gehen... Es gibt Leute die sagen in achtundzwanzig sind wir soweit.

00:19:42: Ehrlich gesagt mit der Rakete die gerade explodiert ist vor ein paar Wochen ist die Wahrscheinlichkeit etwas klein.

00:19:48: Das war die Rakete von New

00:19:50: Glenn

00:19:51: von Jeff Bezos von Blue

00:19:54: Origin.

00:19:55: Man sieht einfach wie schwierig das ist.

00:19:57: Ich kenne viele dieser Leute sehr persönlich und das sind wirklich gute Leute.

00:20:02: aber sie macht einen Fehler und es braucht nicht viele Fehler bis etwas schlecht geht mit einer Rakete.

00:20:09: Und ehrlich gesagt, das heißt wir sind nicht bereit Leute drauf zu setzen.

00:20:12: Wenn so etwas passiert, dann sind wir einfach noch nicht bereit.

00:20:15: Es muss ein paar Mal wirklich funktionieren bevor wir unsere Liebsten unserer Familienangehörigen dort raufsetzen.

00:20:24: Für mich ist das die Wahrscheinlichkeit dass wir in den Achtundzwanzig gehen, dass er kleiner wird.

00:20:30: Aber du hast gesagt um da zu bleiben für das braucht es Energie.

00:20:34: Es braucht unglaublich viel Kälter in der Nacht auf dem Mond als irgendwo auf der Erde.

00:20:41: Sogar kälter als irgendwann auf den Mars, weil es keine Atmosphäre gibt und man strahlt in den Weltraum ist unglaublich kalt.

00:20:48: Das braucht die meisten Denken.

00:20:49: nukleare Energie dort um wirklich aufzuheizen.

00:20:53: wir sind noch nicht

00:20:54: da.

00:20:54: Wir müssen als Allererstes vielleicht sogar mit Robotern eine Energieversorgung auf dem Mund aufbauen eine Mondstation.

00:21:03: Also meine, ich hoffe in den Mitte dreißig Jahren oder so können wir lange Zeit dort bleiben.

00:21:08: aber die Tatsache ist es braucht länger als bis achtundzwanzig neun und zwanzig was dein Lieblingsdatum ist um dorthin zu gehen.

00:21:16: Die Tatsuche ist also wirklich viel schwieriger.

00:21:20: Rabea wie bereiten sich denn Astronautinnen und Astronauten auf den Mond vor?

00:21:25: Das hat ganz viele verschiedene Fassetten.

00:21:27: Nämlich das Mindset ist jetzt heutzutage nicht mehr, okay wie mache ich es so exklusiv wie möglich?

00:21:32: Leute in das All zu schicken.

00:21:34: Sondern die Fragestellung ändert sich und man denkt sich, wenn ich eine Gesellschaft zum Beispiel auf dem Mond, auf dem Mars etablieren möchte dann brauche ich ja wirklich alle Menschen, die eine Gesellschaft ausmachen.

00:21:46: Und also ich bin auch Ingenieurin.

00:21:48: Ich kann sagen eine Gesellschaft von hundert Ingenieuren und Ingenierinnen ist vielleicht nicht unbedingt das was wir wollen sondern es braucht alles Mögliche an beruflichen Hintergrund, also auch nach dem was sie und ihr als berufliche Hintergrund hat wird man im All brauchen.

00:22:02: Und deswegen denke ich sehen wir dass das immer kürzer wird?

00:22:05: Genau dann geht es eher so.

00:22:06: darum okay wie schicken wir denn auch medizinisch mehr Leute?

00:22:10: und

00:22:11: du hast jetzt auch gerade über so Visionen geredet dass man auf den Mond vielleicht schafft oder nicht schafft.

00:22:14: Ich gebe mal eine Frage an dich die ich oft bekomme nämlich ist so das ganz long-term goal dass man nur noch Roboter hat oder meinst du es braucht auch immer noch Menschen?

00:22:22: Ich bin sicher, wir werden Menschen auch dabei haben.

00:22:25: Und warum brauchen

00:22:25: wir noch Menschen?

00:22:26: Wenn ich heute Vulkanforschung mache, schicken wir nur Roboter, aber auch Menschen.

00:22:33: Tatsache ist es viel gefährlicher und so weiter.

00:22:35: Die Antwort ist beides.

00:22:37: Warum?

00:22:37: Weil die Menschen Dinge tun, die Roboter noch nicht können.

00:22:41: Für mich glaube ich nicht dass Roboter Menschen ersetzen sondern Menschen helfen.

00:22:48: Wir sagen das gerade mit Artemis II.

00:22:50: Es ist unglaublich viel spannender, Menschen zuzusehen als Roboter.

00:22:54: Ich meine, ein Roboter hat kein Mitleid.

00:22:57: also ich weiß nicht dass ich habe dieser Terraschenautin zugesehen, als sie zurückkam mit ihren Hunden und meine Träne geweint.

00:23:05: Das ist cool.

00:23:06: die Hunde haben so Freude wie mein Hund nur bin ich nicht im Weltraum gewesen.

00:23:12: Er freut sich trotzdem.

00:23:13: Aber auch dieses Mitfiebern von Menschen das sehe ich auch beim Sport.

00:23:20: einfach dass ich sehe, hey, dieser Mensch kann schneller acht hundert Meter rennen als alle anderen und so zu wie der das kann.

00:23:30: Und ich bin begeistert weil er ein Mensch ist.

00:23:33: Wer nicht begeisterte sein Roboter ist?

00:23:35: Tatsache ist wir haben Mitleid wird mit Fühlen mit und darum glaube ich in Zukunft werden wir immer Menschen brauchen außer es zu gefährlich.

00:23:44: Aber zum Beispiel könnten die Roboter ja die Vorarbeit leisten und diese Energieversorgung aufbauen, eine Art Mondstation aufbaut.

00:23:51: Gibt es bei der NASA in irgendeiner Schublade einen Plan wie so eine Mondstation aussehen würde?

00:23:57: Also das Problem ist gibt zu viele Pläne?

00:23:59: also ich sage mir in der Wissenschaft wenn man nicht versteht gibt's zu viele Theorien nicht zu wenige.

00:24:05: Das ist deine

00:24:05: Lieblingstheorie!

00:24:06: Also ich glaube die im Missenlich gibt es zwei so zwei Arten rüberzusprechen.

00:24:13: Die erste Aktivität auf dem Mann ist wirklich amtaktisch Forschungsaktion, also im Wesentlichen geht es darum zu lernen.

00:24:22: das andere Modell ist so meinen Camp irgendwie Leute die probieren aus den Boden wird.

00:24:28: Das sind wirklich wirtschaftlich motiviert.

00:24:32: Tatsache ist, wenn wir wussten dass so unglaublich viel Geld man so verdienen kann würden es Leute schon heute machen.

00:24:39: das wissen wir nicht.

00:24:40: aber viele denken das wird vielleicht statt dass wir von der Erde aus starten mit Raketen.

00:24:45: also zwar schön einer Rakete zu sehen aber ehrlich gesagt ich habe mir die Luft riebern als eine Rakete gegeben und wenn man dort von dort starten könnte auf den Mars Besser für die Erde, also es geht.

00:24:59: Die Frage ist können wir das?

00:25:01: Also dieses Abbau und quasi die technologische Forschung ist so der Zweite.

00:25:05: was NASA vorgestellt hat ist zwar eine Mischung von beiden

00:25:10: Das heißt der Mond ist sowas wie eine Zwischenstation auch für weitere Reisen ins All.

00:25:17: Gut, wie lange fliegt man zum Mond?

00:25:19: Ein, zwei Tage oder so von der Erde weg.

00:25:22: Einfach bis man dort ist dass es kommt auf die Geschwindigkeit zu fahren wie weit wenn man landen will muss man nicht wenig langsamer gehen und so weiter.

00:25:29: aber tage würde ich sagen

00:25:31: okay.

00:25:31: und Wenn wir jetzt zum Maus wollen wie lange würden wir zum maus fliegen?

00:25:36: sieben monate ungefähr.

00:25:37: Ich muss warten also bis die die Planeten im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

00:25:44: Aber wie gesagt, der ungefähr sieben Monate im Meldrahmen und ehrlich gesagt mit mehr Strahlung aus Tru hat das, weil du hattest die Magnetosphäre immer noch über dich und die Erde unter dich hatte ich geschützt.

00:25:56: Und wenn du dort fliegst von der Erde weg zum Mars kommt die Strahlinge von überall

00:26:03: Gibt es da nicht in welchen Strahlenschutzkonzepten?

00:26:05: Also hatte die irgendwelche Sicherheitskonzepte, was ihr machen würde der extremen Strahlung ausgesetzt

00:26:11: seid.

00:26:11: Ja, das erste Sicherheitsschild ist natürlich erstmal das Vehikel selbst oder das Raumschiff.

00:26:15: Und das ist denke ich auch die Idee in der Zukunft dass man fast sogar Wände so aus Wasser oder mit Wasser gefüllt hat, die die Strahlen abfangen?

00:26:22: Oder ich denke es ist... Das ist die größte Challenge bestimmt!

00:26:26: Ich glaube aber auch dass es so ist wie wenn man forscht man findet okay man findet einen Status quo den man vorher nicht kannte.

00:26:33: und jetzt die Frage ok aber wir gehen damit um Und ich glaube schon, dass wir auch – also ich denke als Menschheit sind wir kreativ und wir werden Wege finden damit umzugehen.

00:26:42: Dann wer vielleicht die erste Idee?

00:26:43: Wir schicken erstmal Roboter zum Mars haben wir ja auch schon das ist ja dein Fachgebiet Robotik.

00:26:49: für extreme Situationen extremer als der Maas wird es fast nicht mehr.

00:26:53: was denn da für weitere Missionen zum Beispiel geplant um den Mars zu forschen und vielleicht auch ihn vorzubereiten, dass dort mal Menschen ankommen?

00:27:00: Ja, genau.

00:27:00: Im Moment haben wir Perseverance der NASA was mich auch echt extrem inspiriert hat als ich gesehen habe wie dieser Roboter ist das so?

00:27:07: ein Rover kann man sich vorstellen der auf dem Mars gelandet ist.

00:27:10: im Jahr und als er gelandete war ich wirklich auch.

00:27:13: jetzt sind mir wieder bei Menschlichen so inspiriert zwar von Roboter aber ich bin ein Nerd d.h.

00:27:17: Ich fand es cool

00:27:19: Und du bist Robotikforscherin

00:27:21: Aber natürlich bin ich noch mehr noch inspirierter wenn es wirklich Menschen sind.

00:27:27: Es geht wie um Meer oder Risikos höher.

00:27:29: Aber Perseverance zum Beispiel ist ein ganz interessantes Beispiel, weil es so verschiedene Teile an Autonomie also sage ich mal wie viel selbst dieser Roboter denken kann hat und wieviel er trotzdem noch von der Erde gesteuert wird.

00:27:40: Und ich finde in der Zukunft werden wir denke ich mal sehr, sehr viel mehr Autonomien brauchen einfach, weil's auch schon achtzehn Minuten braucht.

00:27:46: oder einen Signal zu senden zur Maas?

00:27:48: Es kommt drauf an.

00:27:49: Der Maas ist bei uns manchmal hinter der Sonne.

00:27:53: Also es kommt darauf an.

00:27:55: Genau!

00:27:56: Es sind, aber auf jeden Fall ist es nicht instantan und da merkt man schon okay eigentlich wäre es ja super würde dieser Roboter selbst wissen was er so zu tun hat.

00:28:04: Im Moment was zum Beispiel selbst entschieden wird ist dass sich die Landschaft angeguckt wird und dann sag ich mal wenn interessante Steine sind dann kann der Roboter schon selbst entscheiden ok das möchte ich anschauen.

00:28:15: die Fahr oder wohin gefahren wird, ist immer noch von der Erde gestellt.

00:28:19: Also sage ich mal das kreative und die wissenschaftlichen Fragen sind immer noch bei uns.

00:28:23: Und ich bin aber gespannt ob in der Zukunft auch auf die Robotik ausgelagert werden kann und dass sowas wie Neugier auch übergesetzt werden kann.

00:28:31: Wir brauchen auf jeden Fall sehr viel mehr Autonomie für die nächsten Mars-Missionen.

00:28:36: Oder eben doch einen Menschen der vor Ort ist und diese Entscheidungen treffen kann?

00:28:41: Oder beides!

00:28:42: Die aktuellen Mars-Missionen, die schon dort sind, Perseverance und Curiosity.

00:28:46: Was ist denn deren Ziel?

00:28:47: Die wollen ja nicht unbedingt den Mars darauf vorbereiten, dass Menschen dort umwandeln fallen.

00:28:52: Also ehrlich gesagt probieren wir Mars besser zu verstehen.

00:28:56: Also das Marssystem ist unglaublich spannend.

00:28:58: Und zwar weil Mars ganz ähnlich angefangen hat wie die Erde – wenn uns übrigens auch!

00:29:04: Also da sind drei Planeten ganz ähnlich angefangen, die haben angefangen mit ziemlich temperierten Umgebungen.

00:29:12: Mit Wasser auf der Oberfläche, auf dem Mars waren die Ozeane so vor drei Milliarden Jahren oder so hundertfünfzig Meter also nicht so tief wie jede.

00:29:21: die am tiefsten sind.

00:29:24: Tatsache ist, dass Wasser mit einer dickeren Atmosphäre wahrscheinlich ein Magnet fällt, genauso wie die Erde.

00:29:30: Wo wir heute sind, ehrlich gesagt, ist viel, viel trockener.

00:29:34: Es ist quasi eine Wüste und Venus ist ein Höllenort.

00:29:40: Also es ist wirklich heiß!

00:29:42: So heißt das Blei auf der Oberfläche Schmelz, also die Atmosphere ist viel viel dicker.

00:29:47: Die Frage ist, wie passiert das?

00:29:49: Und die Frage auch beim Mars ist, hey, vor dreieinhalb Milliarden Jahren kann eben etwas Wunderbares auf der Erde passieren.

00:29:59: Nämlich den Übergang von Physik und Chemie zu Biologie in einer Art und Weise, wie wir noch nicht verstehen – und die Frage ist, passierte das auch auf dem Mars?

00:30:08: Also die Frage, es gibt Leben auf dem Maas!

00:30:10: Genau, bakterielles Leben.

00:30:12: Und es kann gut sein, dass es ausgestorbenes Leben gibt vielleicht noch immer dort und diese Geschichte aufzuseichen machen beide Curiosity and Perseverance.

00:30:23: aber was Persevereans dazu macht... identifizieren Proben, die wir gerne zurückbringen wollen auf die Erde.

00:30:30: Um sie hier zu analysieren und zu sehen können wir wirklich zeigen dass dieses organische Material das wir dort sehen, dass wir dort finden also das wirklich etwas zu tun hat mit potenziellem Leben von früher vielleicht.

00:30:43: Sehr praktisch!

00:30:44: Dass es da jemanden gibt der Plan zum Maus zu fliegen oder könnte dir ja vielleicht mit zurück bringen?

00:30:49: Ja ich hatte wirklich Probleme diese Proben zurückzubringen.

00:30:54: Ich habe ihn gefragt Also den Elon Musk.

00:30:56: Ich habe gesagt, wie viel muss ich dir zahlen pro Probe, dass du sie abholst?

00:31:01: Ich hab gesagt können wir anfangen mit fünfzig Millionen pro Prober?

00:31:05: und dann er hat ehrlich gesagt das ist viel schwieriger als fünfzig Million.

00:31:09: Er hatte Recht!

00:31:10: Es war eine Falle.

00:31:11: Es war viel, viel schwieriger.

00:31:14: Es gibt irgendwie zwanzig Proben ... Die ganze Mission, die wir damals planten, waren irgendwie dreieinhalb Milliarden.

00:31:22: Also es war viel mehr um eine Mission zu bauen, die nur das macht als ich ihm geben wollte.

00:31:29: Ich hab auch andere Firmen gefragt übrigens.

00:31:32: Im Moment liegen sie immer noch dort und im Moment haben wir keinen Weg zurück.

00:31:36: also wenn jemand einen Weg hat, nur zu!

00:31:40: Das nächste Schweizer Start-up.

00:31:42: Los geht's!

00:31:43: Ja, ich will einfach sagen an der Rete oben wo ich arbeite sind die einige der besten Labors um diese Proben zu analysieren.

00:31:52: Wir können sehen wie alt diese Materialien sind und haben mir dort Spuren von Leben drin.

00:31:58: also das sind wirklich.

00:31:59: wir möchten diese Probe zurückhaben nicht irgendwie.

00:32:03: Das ist wirklich spannend zu sehen in diesem Umgebung von uns.

00:32:07: Gibt es ein anderes Leben, das dort mal dort war oder vielleicht noch dort ist heute?

00:32:12: Also das sind wirklich Fragen die mich unglaublich interessieren und nicht nur mich.

00:32:17: zwar eine der höchsten Prioritäten einer ganzen wissenschaftlichen Gemeinde für planetare Wissenschaft.

00:32:23: Hätte das dann auch Auswirkungen darauf, ob wir Menschen dort vielleicht einmal eine Basis haben könnten?

00:32:30: Also ich möchte gerne wissen, wenn ich dort landen würde, dass sich nicht verzehrt werde von irgendwelchen Organismen.

00:32:36: Ich mache natürlich ein Witz – die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch!

00:32:40: Wir haben immer große Diskussionen, was passiert, wenn wir Proben zurückbringen und wie stellen wir sicher, dass die Menschen nicht sterben?

00:32:49: Hab' ich gesagt, gab aber eine Idee.

00:32:50: Gib mir das die Probe, ich schlecke sie.

00:32:53: Wenn ich sterbe, werde ich weltbekannt.

00:32:56: Und wenn es alles in Ordnung ist, sparen wir unglaublich viel Geld.

00:33:02: Beides positiv.

00:33:02: Es ist wahre Wissenschaft!

00:33:04: Sie haben das nicht.

00:33:05: Voller Körper

00:33:06: einfach.

00:33:08: Der Plan ist ja schon... Zumindest ist das Elon Musk-Plan und SpaceX-Pplan.

00:33:12: sollen eine Million Menschen auf dem Mars leben.

00:33:15: Ist es realistisch, Robert?

00:33:17: Wenn man sich das Ziel setzt eine Person auf den Mars zu bringen.

00:33:21: Okay, kann man machen?

00:33:22: Aber dann wird man niemals dahin kommen, dass man sagt okay wir können eine Million Personen hinbringen einfach weil man ja ganz anders denken muss.

00:33:29: oder wenn ich schon für eine Millionen Menschen plane und am Ende sind es vielleicht ich weiß nicht hunderttausend das ist ja... Dann habe ich ja schon mal in einem großen Stil gedacht und deswegen denke ich das ist der richtige Ansatz.

00:33:40: Ich denke mal es würde aber auch Zwischenschritte geben oder also das wäre jetzt denen.

00:33:43: zum Beispiel wurde eine Mission erlaubt dass man Astronauten im Flyby.

00:33:47: Also das heißt, man hat den Mars und fliegt rum.

00:33:49: Und kommt zurück.

00:33:51: als erstes Schick was ich tatsächlich auch gut finde dass man weil eine Alternative wäre auch One Way hin und nicht mehr zurück und ich glaube das würde sehr interessante Charaktere anziehen die man auf unserem Team aber eigentlich gar nicht haben möchte.

00:34:06: Es gibt für all das einen Science Fiction Film was ihr gerade erzählt mit den Seinern?

00:34:10: Ja der Martin.

00:34:11: also das ist deine Frage.

00:34:14: Kandidatinnen und Kandidaten für Astronauten in Amerika gefragt werden.

00:34:18: Wenn sie sagen, ich will dort sterben, dann sind Sie fertig!

00:34:21: Also niemand will mit so jemandem arbeiten.

00:34:24: Es geht eben nicht um sie.

00:34:26: Die Frage ist wie unterstützen wir das Land?

00:34:29: Wie unterstützen wir dieses Programm?

00:34:30: Und irgendwie diese Helden und so weiter sind nicht die richtigen, die man will als Astronautin, AstronautInnen.

00:34:43: Hey liebe Podcast-Fans.

00:34:44: Ich bin Lena Waldle, Podcast Host von NZZ Quantensprung Und ich hab heute eine Überraschung für euch.

00:34:51: Wir schenken unseren treuen Podcast-Fans exklusiv, sieben Tage lang die NCZ Digital!

00:34:57: Ihr könnt eine Woche lang NCZ Artikel gratis lesen in der App und online – ganz unverbindlich.

00:35:04: Alle Infos findet ihr in der Folgenbeschreibung.

00:35:06: Jetzt geht's weiter mit Thomas Zurbuchen und Rabéa Rogge.

00:35:14: Welche Rolle spielt denn bei dieser Mausmission die private Raumfahrt?

00:35:20: Also ich glaube eben, was passiert ist in den letzten zehn, fünfzehn Jahren ist ziemlich spektakulär.

00:35:26: Tatsache dass du einen Weltraum konntest, ist weil es privater Anfahrt gibt.

00:35:32: Die Art und Weise wie wir oft darüber lesen ist irgendwie ein verrückter reicher Mann noch ein zweiter und ein dritter zusammen macht diese Ideen das tippen nicht richtig.

00:35:41: also wenigstens nur eine Seite der Geschichte.

00:35:44: die Geschichte war so Die Leute, die das Spitsche angesehen haben.

00:35:49: Wenn ein Apollo-Programm war, war der Spitscher für die NASA ungefähr vier Prozent der Ausgaben.

00:35:56: Heute ist es weniger als ein halbes Prozent.

00:35:58: Also die Antwort ist, wir können nicht die gleichen Technologien, die gleiche Art und Weise benutzen um zum Mars zu gehen wie damals zum Mond.

00:36:05: Wir müssen es anders

00:36:06: tun.

00:36:07: Und drum kam die Regierung damals unter George W Bush haben gesagt, wir wollen das Firmen uns helfen.

00:36:13: was nicht erwartet war ist dass eine Firma so unglaublich erfolgreicher wurde als der andere.

00:36:19: Das gibt ein Problem weil niemand will von einer Firma abhängig sein

00:36:23: also besprechen von SpaceX oder Musk als die eine Firma und die anderen beiden Firmen sind Blue Origin von Jeff Bezos.

00:36:30: Und die dritte?

00:36:31: United Launch Alliance, das ist so eine Firma, die gemacht wurde aus Boeing und Lockheed – so die alte Firma!

00:36:38: Aber eben die wichtigste für verschiedene Dinge ist, dass gewisse Satelliten, die wir nur von dort in den Weltraum schicken können, nicht mit der Elon Musk-Rakete.

00:36:51: Nehmen wir an, wir wollen diese Millionen Menschen Wir nehmen das als Vision, wollen diese eine Million Menschen hinbringen.

00:36:56: Da müssen wir ja unglaublich viel Material zum Maus bringen!

00:37:00: Was für ein Gerät kann uns von der Erde zum Mause bringen und das alles mit transportieren?

00:37:06: Es braucht eben große Raketen.

00:37:08: Die größten Raketen, die die Leute daran haben sind so drei oder vier.

00:37:12: also einer heißt Starship.

00:37:14: Das ist das von SpaceX?

00:37:15: Von SpaceX an New Glenn, der ISD von Jeff Bezos.

00:37:19: Relativities arbeiten in einer großen Rakete und andere auch.

00:37:23: Es gibt mehrere aber keiner ist bereit!

00:37:26: Es gibt keine, die wirklich funktioniert.

00:37:28: Space Launch System, die wir gesehen haben wurde von Boeing und NASA und Lockheed gebaut zusammen mit Europa für den Teil wo die Menschen drin sind und übrigens auch mit Teilen der Schweiz.

00:37:42: also das sind wirklich von der Regierung Gebauter mit Firmen zusammengebaut Rakete Die Rakete die ihr gezeigt hast in zwischen vier und fünf Milliarden für einen Start im Moment.

00:37:56: Die Rakete von denen wir sprechen, New Glenn oder Starships sind zwischen zweihundert und vierhundert Millionen.

00:38:03: Also es ist viel weniger und ehrlich gesagt wahrscheinlich tendenzsinkend.

00:38:07: Aber welche Technologien brauchen wir denn da auch dafür dass wir bis zum Mars kommen?

00:38:11: Ich denke eine Sache die man auf jeden Fall brauchen wird ist Carbon Capture tatsächlich.

00:38:15: Dass

00:38:15: man das dann wieder mit der sogenannten Sabatierreaktion umwandeln kann in neuen Treibstoffe also als man wie gesehen

00:38:22: das

00:38:22: wiederverwenden kann, oder?

00:38:23: Und oft kriege ich auch die Frage so, wir haben den Planeten und wir haben das Weltall.

00:38:28: Ist das nicht so?

00:38:29: entweder man kümmert sich um die Probleme auf der Erde oder man kümert sich im Weltall?

00:38:33: Ich finde es immer sehr ein schwarz-weiß Denken und ich glaube, wir können ein bisschen komplexer denken als das.

00:38:37: Das können wir.

00:38:39: Für mich ist zum Beispiel dass man sagt, die Raumfahrt

00:38:40: z.B.,

00:38:41: ist extrem dynamisch und im Moment launchen wir mit Kerosin.

00:38:45: Super uncool!

00:38:46: Mögen wir gar nicht.

00:38:48: Die nächste also zum Beispiel Starship, auch andere Raketentypen, launchen aber mit Methan.

00:38:52: Und das Coole bei Methanon, die Idee ist dass man wenn man zum Mars und vor allen Dingen zurück möchte.

00:38:57: Dass man nicht all sein Treibstoff mitnimmt weil beim Methanons ist es so dass man's dann wieder eben ich weiß das deutsche Wort gerade nicht carbon capturing kann.

00:39:05: also dass man das CO² wieder einfängt glaube ich

00:39:09: aus der Luft filtert.

00:39:11: genau CO² filtert

00:39:13: ja und ich glaub auf jeden Fall da Mars auch soweit weg ist Gewicht auch so kostbar auf so einer Reakete.

00:39:19: deswegen das unbedingt gelöst sein muss, wenn man zurückfahre.

00:39:23: Also wenn man sagt okay es ist eben kein one-way.

00:39:26: was wir wirklich tun wollen ist dass alles was wir mitbringen mehrfach verwertet

00:39:30: wird also recycling

00:39:31: und zum beispiel Wasser das reingeht rauskommt gereinigt wird das Wasser nicht verloren geht weil und ehrlich gesagt das hilft uns eben auch auf der Erde wir wollen zücklich sein also dass wir Dinge brauchen wiederbrauchen auch die Art und Weise wie wir wie du sagst, aber auch mit Wasser und verschiedenen anderen Dingen.

00:39:53: Diese Systeme zu bauen, dass sie wirklich funktionieren über sieben Monate, das wissen wir noch nicht, wie wir das tun.

00:40:00: Also das ist auch so ein Programm, das unglaublich wichtig ist.

00:40:04: Und sieben Monate ist ja nur der Anfang, nehmen wir mal an.

00:40:07: Wir gehen noch weiter weg.

00:40:08: Wir haben ganz am Anfang ein kurzes Video eine Illustration der Voyager Sonde gesehen.

00:40:13: Die Voyager Sande sind in den Siebzigern gestartet die Fliegezeit fünfzig Jahren durchs All.

00:40:18: Wie weit ist sie denn?

00:40:19: In dieser Zeit gekommen?

00:40:21: Ja es ist wirklich spannend.

00:40:23: also das war so eine Idee um wirklich Jupiter, Saturn und wenn wir Glück haben nach Uranos und Neptun zu beobachten.

00:40:32: Und das passiert nur alle hundertfünfundsiebzig Jahre, dass sich alle Planeten schön aufreihen.

00:40:37: Sie sind an Neptun vorbeigeflogen und dann ein Faktor vier weiter bis sie außerhalb der Ehe des Systems waren, also der Umgebung der Sonne.

00:40:49: Außerhalb der Heliosphäre sagen wir, alles Gas dort wenn ich den Finger rausstrecke ist dem noch Sonnmaterial und plötzlich ist nur galaktisches Material.

00:40:59: Wir sind wirklich in der Galaxie drin seit.

00:41:09: Das Licht braucht einen Tag, um dort hinzugehen am fünften November und nachdem.

00:41:15: Wirklich spannend, dass das immer noch funktioniert.

00:41:18: Die meisten Instrumente nicht mehr.

00:41:20: aber wir sprechen noch damit mit der grossen Antenne von siebzig Metern in Australien insbesondere in Spanien und eine in Amerika Und für mich ist es so ein Ziel der Menschheit, das zu erreichen.

00:41:33: einfach das Traurige daran ist Der nächste Stern ist fast vier Jahre oder über vier Jahre weg.

00:41:39: Also einen Tag, Vier-Einhalb Jahre ist länger.

00:41:43: Ein Lichttag ist es umgerechnet in ungefähr sechsundzwanzig Milliarden Kilometer.

00:41:48: Nehmen wir mal an, okay!

00:41:51: Wir sind jetzt total visionär.

00:41:52: Wir haben den Maus besiedelt auf dem Mond gibt's auch eine Mondstation.

00:41:57: Wir sehen eine interplanetare Spezies und wir wollen jetzt so weit weg pflegen wie die Voyager Sonde.

00:42:03: Was gibts da für Ideen?

00:42:05: Für eine Art von Raumschiff, die Menschen wirklich so viele Jahre und soweit weckt?

00:42:11: Ich bin ein

00:42:13: großer Fan von Neumann-Sonden.

00:42:15: Das kann man vielleicht aus Raumschiff machen, das sind dann so Sonden die sich selbst replizieren können und ich fände es ultra cool.

00:42:20: also wenn man sich überlegt okay man hat in einem Roboter der versteht wie kriege ich das Material um mich selbst noch mal zu bauen?

00:42:28: Vielleicht auch biologisch organisch who knows?

00:42:30: oder vielleicht merken wir mit Robotern als Menschen wer weiß.

00:42:33: Also ich glaube die Zukunft ist einfach offener.

00:42:35: Es gibt sehr viele Ideen.

00:42:36: Also meine Hoffnung ist dass es Wohnmacher gibt Einfach Abkürzungen zu haben und so.

00:42:42: Und ehrlich gesagt, wir haben noch nie eines gefunden.

00:42:44: Theoretisch ist es möglich.

00:42:46: Die hatten weiße wie Einstein in Bern, Zürich Berlin herausgefunden hat.

00:42:50: wieder Weltraum funktioniert und wird aber das oft getestet diese Gesetze funktionieren dann eben nicht überall.

00:42:56: Sonst gibt's diese abkürzung nicht, aber es kann gut sein dass es sie gibt.

00:42:59: wenns die Abkurzung geht müssen wir weniger erfinden.

00:43:03: einfach die finden Aber einfach

00:43:09: Gut, also ich habe Ihnen allen heute von der Science-Fiction zur Realität versprochen.

00:43:15: Ich glaube wir haben jetzt eher mit der Science Fiction geendet aber wer weiß vielleicht wird das ja irgendwann in der Realität?

00:43:20: Ich möchte auch Ihnen euch alle noch die Möglichkeit geben ein paar Fragen zu stellen.

00:43:24: können wir mal ein bisschen Licht bekommen und es werden gleich Fallkolleginnen hier im Raum unterwegs sein mit Handnikrofonen.

00:43:32: Wir haben schon hier vorne bitte

00:43:34: eine Frage.

00:43:35: Hallo

00:43:35: mein Name ist Gruppe Erlocher und ich studiere auch in der ETH Und meine Frage ist, was kann die Schweiz für eine Rolle spielen im Weltall?

00:43:44: Die kleine Schweiz.

00:43:46: Also meine Meinung ist dass wir in der Schweiz ein Riesenpotenzial haben.

00:43:52: Wir haben es nicht ausgeschöpft bis jetzt.

00:43:55: Das erste Potenzial das wir haben sind die Superleute.

00:43:58: also du hast natürlich auch an der ETH studiert Wenn man sich die Welt anschaut in den zehn besten Orten Man muss hierher kommen weil die besten Firmen sind hier und ehrlich gesagt möchte, dass wir sie in den Weltraum schicken.

00:44:12: Ich glaube ehrlich gesagt auch mit der Zeitmessung also Positionsnavigationen und solche Technologien, ich möchte mit Schweizzeit fliegen nicht mit anderer Zeit.

00:44:25: Die Dame in der fünften Reihe.

00:44:28: Grüezi miteinander!

00:44:28: Vielen Dank für dir Darlegiger.

00:44:31: Ich habe

00:44:31: eine ganz

00:44:32: einfache Frage.

00:44:33: Also ich hab irgendwie mal verstanden dass ein Stein festgestellt hat, das Licht eine Konstante ist und das zeitrelativ ist.

00:44:44: Und

00:44:44: wie wissen Sie, ob sie in die Vergangenheit schauen oder in die Gegenwart?

00:44:49: Oder in die Zukunft?

00:44:51: Das ist eine physische Frage.

00:44:54: Es gibt schon... Übrigens, es ist wirklich schwierige Frage!

00:45:00: Die Art und Weise, wie zeitrelative es ist sehr spezifisch.

00:45:05: Zum Beispiel, wenn ich weggehe von der Gravitation zum Beispiel auf einen Kirchturm oder noch weiter in den Weltraum dann werden die Uhren schneller.

00:45:17: Übrigens, die besten Uhren, das gibt im Weltraum... Für

00:45:20: ein Schweizer Ohr?

00:45:22: Die beste ist ein Schweitzer Ohr, genau wie du sagst.

00:45:25: aber die Tatsache ist, wenn sie hundertmal besser wird können wir quasi die Uhr brauchen als Gravitationsmessung weil wir die Zeit brauchen können, um das zu messen.

00:45:37: Die Art und Weise wie die Relativitätstheorie funktioniert.

00:45:41: Wir können wirklich quasi örtliche Dimension nehmen und den Zeit übersetzen und umgekehrt aber die örtlichen Dimension ist ganz anders.

00:45:51: ich kann hin- und zurückgehen und ehrlich gesagt erinnere mich nur an die Vergangenheit nicht die Zukunft.

00:45:57: Ich kann nicht in die Zukunft gehen schneller als die normale Zeit, es gibt gewisse Dinge wo die Zeit wirklich anders ist aus.

00:46:04: der Ort und die Gesetze sagen wie und wir testen diese Gesetzer sind wirklich gut aber warum das genau so ist habe ich keine Ahnung.

00:46:12: niemand weiß wirklich warum Ort und Zeit wirklich so unterschiedlich sind.

00:46:18: eine wirklich fundamentale Frage wo viele darüber nachdenken.

00:46:23: Wie gesagt, Wissenschaft hat viele Antworten.

00:46:25: Nicht eine.

00:46:26: Das heißt wir wissen nicht warum.

00:46:29: Haben wir noch weitere Fragen?

00:46:31: Hier ganz vorne bitte.

00:46:32: Guten

00:46:33: Abend zusammen!

00:46:34: Ich bin Nico und am Anfang haben Sie darüber gesprochen wie

00:46:39: ungesund

00:46:40: die Schwerelosigkeit im All ist.

00:46:43: Und ich habe auch vor

00:46:44: einem russischen Konzept gehört von einer Raumstation und dann durch die zentrifugale Kraft wie auf den Körper in Null, fünf Geh halt wirken.

00:46:58: Und für mich klingt das halt sehr kostspielig und ich wollte fragen ob sich das überhaupt lohnt?

00:47:06: Ob das überhaupt jemals gemacht wird oder benutzt?

00:47:09: Also ich hoffe, wir machen es!

00:47:11: Wir haben ehrlich gesagt mit der Raumstation, die wir jetzt haben, haben damals angefangen Möglichkeiten, das zu drehen.

00:47:18: Also viele der Ideen in Zukunft für längere Trips haben eben sehen vor dass quasi eine gewisse Rotation passieren.

00:47:27: Ich glaube ehrlich gesagt in der Zukunft wird es auch passieren weil ist viel viel gesunde für uns so ähnlich wie möglich zu sein mit den Reden an die sich unser Körper gewohnt ist.

00:47:38: Es wird natürlich teurer, das zu tun aber die Tatsache ist also wie gesagt von Anfang an war diese Idee auf dem Tisch nicht genauso kompliziert wie das russische System und es gibt sicher viele andere von denen wir auch sprechen können.

00:47:51: aber tatsache ich bin sicher dass kommt dass wir probieren künstliche Erdanziehung zu machen

00:47:58: mit so einer Art... Also wir können uns das vorstellen wie ein Kettenkaussell

00:48:01: Wie eine Zentrifuge.

00:48:02: Wir können es im Labor machen, das Flaschen geht rum.

00:48:07: Genau so sieht's einfach dort drauf und ehrlich gesagt, wenn ich es mache quasi... Man kann einen Raumschiff machen, sieht so aus wie ein Reifen eines Autos.

00:48:17: Okay, wollen wir doch davonlesen.

00:48:18: eine

00:48:19: Frage?

00:48:20: Was ist Ihre weiteste Vision?

00:48:23: Wie weit werden wir in geologischen Zeiträumen in den Universum

00:48:27: vorstoßen?".

00:48:28: Ich möchte sagen, ich war bei der NASA für sechs, sechseinhalb Jahre und wollte wirklich zehnmal so weit gehen wie Voyager.

00:48:35: Und ich habe es nicht geschafft!

00:48:37: Die Tatsache ist quasi das Beste was wir hinkriegen ist dreimal so weit als Voyager mit den heutigen Technologien.

00:48:44: und ich habe gesagt dass nicht das Geld wird.

00:48:47: Einfach Faktor zehn ist wichtiger als Fakto drei.

00:48:51: Und einfach weil wir noch nicht... Wir brauchen wirklich neue Technologien, die wir noch nicht haben.

00:48:57: Vielleicht ist nukleane Lösung und es gibt Leute, die sprechen über Antimaterie.

00:49:01: Es ist unglaublich teuer das zu machen.

00:49:03: Man kann beim Szenen anfragen wie teuer es ist.

00:49:07: Aber tatsächlich brauchen wir eine Idee, die ich noch nicht habe.

00:49:13: Ich möchte zum nächsten Stehen gehen um die Planeten dort zu beobachten aber wahrscheinlich nicht in meiner Lebenszeit.

00:49:21: Ich finde so diese Perspektive ist ganz interessant, dass man sagt naja aber wo können wir dann überhaupt noch hin?

00:49:27: und ich muss sagen eine Sache oder eine Frage die oft gestellt wird es auch so wie ändert sich denn die Perspektiven wenn man aus dem All auf die Erde schaut.

00:49:34: Und ich muss sage ich war sehr kritisch weil ich dachte na gut man hört immer so man findet die Liebe zur Erde nur im all ich finde aber man findet tatsächlich die liebe zur Erde auch auf der Erde.

00:49:44: Ich denke aber es ist ein so emotionaler Moment trotzdem, dass für mich in dem Moment dachte ich wow okay wir haben wirklich die perfekten Voraussetzungen.

00:49:52: Wir haben den perfeksten Planeten um alles zu erreichen als Menschheit was wir erreichen wollen wenn wir uns zusammen reißen und Zudem denke ich auch, dass wir erst am Beginn von all dem sind was wir erreichen können und manchmal sieht man das nicht.

00:50:08: Man ist so in seinem Alltag drin, man sieht die Krisen und man sieht gar nicht das ganze Potenzial was wir als Menschheit haben, was wir aufgebaut haben und deswegen denke ich, wir sind wirklich erst am Anfang von

00:50:17: all denen.

00:50:21: Wir haben noch Zeit für zwei kurze

00:50:24: Fragen?

00:50:25: Ja stellt eine Frage zu

00:50:28: Elon Musk.

00:50:28: wo denken

00:50:29: Sie hat er

00:50:30: recht und wo liegt er seine Aktionäre an?

00:50:37: Kann ich an der Stelle sagen, ich finde es immer ein bisschen schade dass das ganze Scheinwerferlicht auf Elon Musk geht und nicht so oft die Leute auch bei SpaceX die sehr viel an der Mission eigentlich arbeiten.

00:50:48: Ich glaube in Europa reden wir ein bisschen zuviel über ihn und weniger über die fünfzehntausend leute die wunderbare Arbeit machen.

00:50:55: nur das kurz als Einschub.

00:50:56: Ja einige sind meine Studierende insbesondere der Mann der zustände war für deinen Start.

00:51:04: Der Elon Musk ist unglaublich optimistisch Was viele Leute auch gemerkt haben, und zwar in eigenen Portfolios.

00:51:11: gegen Elon Musk zu wetten ist fast immer dumm.

00:51:14: Die Tatsache ist, er reicht die Ziele oft aber meistens braucht es viel, viel länger.

00:51:22: Ich bin optimistisch, aber wir wissen alle brauchen eine Korrektur.

00:51:27: wenn wir hören was meint er?

00:51:29: Und was sagt der?

00:51:31: Wenn er rechnet in meinem Büro, wenn wir jetzt auf dem Weg zum Mars mit Menschen.

00:51:43: Die wichtigste Frage.

00:51:56: Magst du noch kurz sagen, wie du heißt?

00:52:07: Zeit braucht, dass Signale von Mars zurückkommen oder von Voyager einen Tag.

00:52:11: Wir können Signale sehen – sogar Galaxien-Seen!

00:52:18: Von den dreizehn bis fünf Milliarden Jahren.

00:52:21: Das sind die ganz ersten Galaxiens.

00:52:23: Die sehen wir mit dem James Webb Space Telescope zum ersten Mal und noch früher, am Anfang der Zeit, des Universums Gab es ein Event, also irgendetwas passiert.

00:52:38: Wir geben ihm einen Namen, Urknall sagen wir.

00:52:42: Aber was wir wirklich meinen damit ist das quasi... die Zeit dort anfing und der Ort, also die Dimension wo wir den Leben auch anfingen.

00:52:53: Und ehrlich gesagt das sehen wir wenn wir eine Antenne bauen sind mit dieser ganzen Anfang so als Nachhalt im Universum.

00:53:01: und ja wir können das beobachten!

00:53:03: Wir können drüber lernen.

00:53:04: uns gibt noch viele Fragen die wir haben drübe die wir nicht wissen wie du sagt auch dort es gibt viele Leute die denken dass meiste in der Wissenschaft wissen wird.

00:53:13: Ich habe das Gegenteil vor Augen, das meiste wissen wir nicht.

00:53:18: Und es braucht Leute wie du und andere die diese Dinge herausfinden.

00:53:22: und ja, wir können zurücksehen und nicht nur über das Universum lernen sondern auch über uns selber in einer Art und Weise, wie wir nie getrunnt hätten.

00:53:30: Danke dir Antonia für diese schöne letzte Frage!

00:53:34: Damit ist unsere Zeit heute schon vorbei und ich entlasse sie hinaus und hoffe dass Gewitter es inzwischen abgeklungen und ich schick Sie jetzt nicht hinaus in den Regen.

00:53:43: Vielen vielen Dank für Ihre Fragen, für Ihre Zeit heute Abend.

00:53:46: Danke Thomas!

00:53:47: Danke Rabea!

00:53:48: Es war sehr schön mit euch.

00:53:51: Schön dass ihr bei dieser Premiere dabei wart und einen wunderschönen Abend euch allen noch.

00:53:55: Danke fürs Kommen!

00:53:59: Das war eine Aufzeichnung unseres ersten Quantensprung-Life-Events im Kaufleuten in Zürich vom dreißigsten Juni.

00:54:12: Falls Ihr nächstes Mal auch dabei sein möchtet... Im Herbst findet wieder ein Quantenssprung-Live statt.

00:54:17: Bis dahin, abonniert doch unseren Podcast und auch den Newsletter.

00:54:21: Denn dort findet ihr weiteren Lesestoff aus der Wissenschafts- und Technologie Redaktion!

00:54:26: Und als Podcastfans schenken wir euch sieben Tage den Zugang zu unseren Inhalten gratis.

00:54:32: Alle Infos und die Links findet ihr in den Shownauts.

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