LIVE: Flugrettung mit Drohnen und E-Senkrechtstartern – und was ein Flugzeugabsturz 1946 damit zu tun hat
Shownotes
Direkt von der Live-Bühne im Kaufleuten in Zürich nimmt dich Quantensprung mit in die hochalpine Luftrettung.
Im November 1946 prallt eine amerikanische Militärmaschine auf dem Schweizer Gauli-Gletscher in den Berner Alpen auf. Zwölf Menschen überleben tagelang bei eisigen Temperaturen. Wie kommen die Crew und die Passagiere wieder aus dieser Situation raus? Ihre Rettung markiert die Geburtsstunde der alpinen Flugrettung.
Es ist eine Geschichte voller kurioser Ereignisse und über technischer Innovation, die sich bis heute weiterentwicklen:
Wie verändern elektrische Senkrechtstarter wie der Volocopter oder Jetson die Rettung aus der Luft? Welche Rolle spielen Rettungsdrohnen für Aufklärung und Notfallausrüstung, und wie helfen steuerbare Turbinengürtel an der Seilwinde unter schwierigen Felsüberhängen? Dazu werfen wir einen realistischen Blick auf das Schweizer Low-Flight Network bei Nebel sowie die drängende Nachwuchsfrage im Helikopter-Cockpit.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsressort
Zu Gast in dieser Live-Podcastfolge:
Andreas Spaeth, Luftfahrtjournalist und Host des Flugforensik-Podcast Jürgen Schelling, Pilot und Luftfahrtjournalist
Produktion: Alice Grosjean
00:00: Der Aufprall auf dem Gauli-Gletscher 02:18 Die DC-3 und der Kurs ins Ungewisse 06:21 Zufallsfund aus der Luft und Überleben im Eis 10:04 Landung auf Kufen: Der Fieseler Storch im Einsatz 13:49 Politischer Wandel und Anfänge der Luftrettung 16:10 Technik heute: Instrumentenflug und Rettungsnetze 18:40 Zukunftsvisionen: Flugtaxis und First Responder 21:30 Drohneneinsatz und smarte Bergesysteme 24:34 Fragen aus dem Publikum: Flughöhe und hybride Fluggeräte 28:04 Nachwuchsmangel und Faszination der Fliegerei
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Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast wird präsentiert von Oxygen Adwork für mehr Natur und frische Ideen am Arbeitsplatz.
00:00:32: Und es wird ein ungemütlicher Flug.
00:00:43: Bald nach dem Start ändert der Pilot nämlich die Richtung und das Wetter wird immer schlechter.
00:00:50: Es ist windig, es schneit überall sind Wolken und irgendwann weiß nicht einmal mehr die Crew so genau wo sie jetzt ist.
00:01:01: und dann spüren alle an Bord
00:01:03: einen Schlag.
00:01:07: Das Flugzeug ist mit etwas kollidiert Mit einem Gletscher und die Passagiere und die Cruising gestrandet Irgendwo in den Alpen.
00:01:17: Position unbekannt, nach zwei Tagen im Schnee und keine Aussicht auf Rettung gehen auch langsam die Batterien des Funkgeräts leer Und die Crew schickt noch einen letzten Funkspruch.
00:01:31: Wir halten maximal vierundzwanzig Stunden durch Verletzte an Bord!
00:01:38: So beginnt eine der spektakulärsten Rettungsaktionen der Alpen Unser zweiter Quantensprung live hier im Kaufleiten in Zürich.
00:01:47: Herzlich Willkommen.
00:01:54: Ich bin Lena Weißler, Wissenschaftsredakteurin der NCZ und Host des Quantensprung-Podcastes.
00:02:01: Wir fragen uns heute, wie kommt die Crew und die Passagiere wieder aus dieser Situation raus?
00:02:07: Das werden wir erfahren gemeinsam mit meinen Gästen!
00:02:11: Und dazu begrüße ich ganz herzlich die Luftfahrtsjournalisten und Flugzeugexperten Andreas Spätt und Jürgen Schelling.
00:02:20: Guten Abend.
00:02:22: Hallo, guten
00:02:22: Abend Lina.
00:02:26: Unser Gespräch heute abends wird aufgezeichnet und wird dann am Freitag auch als Quantsprung-Podcast erscheinen.
00:02:33: Denn wir werden heute darüber sprechen, wie sich die Flugrettung weiterentwickelt hat – und welche innovativen Technologien wir in Zukunft noch erwarten dürfen!
00:02:42: Und am Ende dürfen auch Sie liebes Publikum noch Fragen stellen….
00:02:52: So, starten wir mit dem Ursprung der Alpinenflugrettung.
00:02:56: Und kaum ein Ereignis hat die Flugrettung so geprägt wie diese Gletscherrettung vom Gaulig-Gletscher in den Berner Alpen im November nineteenhundertsechsundvierzig als diese amerikanische Militärmaschine verloren ging.
00:03:11: Andreas du bist unser Experte bei der NCZ für alles was Flugunfälle ist und Crash aller Art.
00:03:17: Welches Flugzeug ist denn da im November?
00:03:23: Ja, das war ein absoluter Klassiker und es gibt bis heute relativ viele von dem Typ die noch fliegen auf der Welt.
00:03:29: Denn... Es gehört zur Familie der Douglas DC-III Dakota.
00:03:33: Und das ist so, weil ich weiß vielleicht das Mais gebaut habe, zumindest verkehrsvollzeugt in der Welt und das ist also schon in den späten dreißig Jahren glaube ich zum ersten Mal gebaut worden.
00:03:42: und die im Amgauli Gletscher betroffene Maschine war eigentlich ein Truppentransporter an der Artige Version, eine C-III, Fünfzig ganz genau zu sein.
00:03:51: aber insgesamt von dieser Familie Diese unverwüstlichen Flugzeuge wurden sechzehntausend gebaut, was man sich kaum noch vorstellen kann heute.
00:04:00: Und deswegen auch weil die extrem robust sind haben davon erstaunlich viel überlebt und es gibt doch also mindestens ein paar hundert in der Welt hinaufliegen.
00:04:09: Wer war denn an Bord dieser Maschine?
00:04:11: Also wir müssen erklären, dass war ein Militärflugzeug.
00:04:14: Wenn man so will eine militärische R-Line weil es halt als kein Kampfflugzeuge war sondern ein Transportflug Zeug für Passagiere aber eben für Militäre Angehörige.
00:04:23: und an Bord waren zwölf Amerikaner Und das waren vor allen Dingen prominente Mitglieder der österreichischen US Besatzungs Truppen die in Tullen in der Nähe von Wien eigentlich alle stationiert war also in Österreich die dann eben diesen Flug nach Marseille antreten sollten mit diversen Stops.
00:04:41: Und da waren also vier Menschen von der Crew dabei und acht Passagiere.
00:04:46: Interessanterweise war zum Beispiel auch die Mutter des Piloten an Bord, weil sie wiederum die Gatten des kommandierenden Generals der Amerikaner in Wien war.
00:04:58: Gut, stellen wir uns das mal vor!
00:04:59: Wir haben zwölf Personen in diesem Flugzeug, Crew-Passagiere – und die sitzen jetzt alle auf diesem Gletscherfest.
00:05:06: Und natürlich wird nach diesem Flugzeug gesucht.
00:05:08: Du hast es gerade gesagt, das ist hochrangiges Militär wenn die nicht immer say ankommen und sie haben natürlich auch Funksprüche mit Hilfe rufen losgeschickt.
00:05:15: Die werden natürlich gesucht aber Sie werden am völlig falschen Ort gesucht weil der Pilot eine andere Route geflogen ist.
00:05:23: Jürgen kannst du uns mal erzählen was ist denn ab dem Moment alles schief gelaufen?
00:05:29: Nachdem der Pilot beschlossen hat er ändert jetzt den Kurs.
00:05:33: Also man muss sich das heute natürlich vorstellen.
00:05:36: Vor achtzig Jahren gab es nur eine rudimentäre Funknavigation, die Piloten hatten auch noch entweder ein Navigator an Bord oder einfach ihre Luftfahrtkarte.
00:05:46: Das Wetter war schlecht Es gab noch keine Wetterprognosen wie heute und diese sind natürlich massiv von ihrem Kurs abgekommen ohne es zu merken.
00:05:55: Die Piloten haben gedacht wir sind irgendwo in Frankreich Wir haben genug Höhe unter uns.
00:06:00: Tatsächlich sind die schon mitten in den Schweizer Alpen geflogen und die haben vermutlich ganz entspannt im Cockpit ihre Gespräche geführt, weil sie sich nicht dessen bewusst waren dass sie soweit vom Kurs abkamen.
00:06:14: Und dann gab es eben diesen richtig brutalen Schlag ein Aufschlag mit zweihundertfünfzig Kilometer auf dem Gletscher.
00:06:22: da haben also alle Schutzengel bei allen zwölf mitgeholfen das die das überhaupt überleben konnten.
00:06:27: Also die wollten überhaupt nie über die Schweiz fliegen.
00:06:30: Nein, durften
00:06:30: die über den Schweiz fliegen.
00:06:31: Und so
00:06:32: durften sie nicht über die Schweiz fliegen?
00:06:33: Weil zu damaligen Zeiten das hat dieser Unfall sogar verändert.
00:06:36: darauf kommen wir nachher auch vielleicht aber in der damaliger Zeit war es wie kalter Krieg.
00:06:41: also da ist zumindest eine starke Spannung zwischen den USA und der Schweiz was an Anschuldigungen der Amerikaner lag sowas ich das historisch nachvollziehe dass die Schweizer in irgendeiner Form mit den Nazis koalaboriert haben.
00:06:52: Das war zumindest also die amerikanische Ansicht und deswegen war für die, die Schweiz eigentlich so fast feindes Land.
00:06:57: Also neutral bis eher feindlich und deswegen wollten die sozusagen durften amerikanischen Meditiaturzeuge nicht über die Schweiz fliegen.
00:07:04: Und man hätte also auf jeden Fall um die Alpen zu überqueren können, sicher überquern zu können, hätte man mindestens fünf tausend fünfhundert Meter höhere braucht.
00:07:12: aber das Flugzeug hier ist nur dreitausend dreihundert meter hoch unterwegs gewesen.
00:07:19: Nicht genug um die Alpen zu überqueren.
00:07:20: Das wird jedem auffallen, der die Alpe gibt und ihre Höhen
00:07:22: kennt.".
00:07:23: Und dadurch kam es natürlich auch dann mit dieser Kollision mit dem Gletscher weil anders kann man sie ja gar nicht bezeichnen!
00:07:29: Sie sind hier... Es war ja keine Notlandung und es war ja auch kein Absturz.
00:07:33: Nein, es war weder eine Notlandung noch ein Abspratz.
00:07:36: Heute gibt's natürlich dafür einen Fachbegriff.
00:07:39: Das nennt sich heute in der modernen Luftfahrtssprache Controlled Flight Into Terrain.
00:07:43: Das heißt die Piloten fliegen kontrolliert im Gradausflug in den Gebirge oder in einem Berg oder auch ins Meer weil sie es nicht wissen.
00:07:52: Sie fliegen in Wolken und haben keine Sicht nach außen.
00:07:54: Sie fühlen sich sicher und denken alles klappt.
00:07:57: Selbst diese Unfälle passieren in der heutigen Zeit immer noch, natürlich sehr viel seltener wie früher weil die Navigation für heute moderner ist.
00:08:05: Es gibt Bodenkollektionswahneinrichtungen aber es war damals wirklich aus dem heiterem Himmel Ein Aufschlag auf dem Gletscher.
00:08:14: Das
00:08:14: war eben auch so interessant, es gibt auch verschiedene historische Quellen.
00:08:16: also die Besatzung oder den Cockpit haben sie wohl schon gemerkt weil der Kapitän selber erzählt wäre und aufgeschlagen ist durch den Aufprall irgendwie vorne auf die Instrumente und deswegen eben auch kurzzeitig wohl bewusstlos war.
00:08:27: aber hinten in der Kabine war das ein bisschen anders war als nach diesem Turmult.
00:08:30: Es hatten sich mal einige Sitze aus der Verankerung gelöst wo einige dann auch verletzt wurden Und in der Kabine war es offenbar den Leuten gar nicht bewusst als es da wieder ruhig wurde Dass sie jetzt gar nicht mehr fliegen, sondern dass die schon auf dem Gletscher liegen.
00:08:43: Da gibt es ein sehr schönes Beispiel aus einer historischen Quelle eines Historikers aus Meiringen in Berner Oberland und der beschreibt unglaublich Herr Weisig wie also einen General aus seinem Sitz saßen nach diesem Aufprall und dann war's wieder ruhig dachte, wir haben ein Problem.
00:08:57: Vielleicht durzen wir ab?
00:08:59: Offenbar hatten alle Leute in ihrer Nähe schon Fallschirmen liegen.
00:09:02: Die mussten da als Vorschrift so wie haben und hat einer Frau neben ihm saß.
00:09:06: Geistesgegenwärtig den Fallschirm eingeklingt, hat die Tür, die offenbar daneben war aufgestoßen und die Frau aus dem Flutisch gestoßen mit dem angelegten Fallschurm in der Hoffnung dass sie zumindest überleben
00:09:17: könnte.".
00:09:18: Aber die Frau ist nicht sehr tief gefallen.
00:09:20: Sie ist nämlich in einen Meter, fünfzig Meter tiefen Tiefschnee gefallen neben dem Flugzeug.
00:09:26: Das war alles!
00:09:27: Wir werden heute noch ein paar solche Geschichten hören.
00:09:30: Ich würde sagen diese ganze Geschichte vom Gaulig-Letsch ist voller Wunder und Kuriositäten.
00:09:35: Versuchen wir jetzt mal dieses Flugzeug zu finden?
00:09:38: Wir haben davor schon gehört.
00:09:39: Position unbekannt.
00:09:41: sie wussten aber dass sie drei Tausend drehundertfünfzig Meter über dem Meer sind.
00:09:46: Jürgen, warum war es denn so schwer jetzt dieses Flugzeug zu orten?
00:09:51: Ja.
00:09:51: Zu der damaligen Zeit gab's natürlich noch keine Warnanrichtung im Flugzeug die dann ausschlagen wenn das Flugzeug eine gewisse Beschleunigung oder Verzögerung erfährt heißt Neudeutsch ELT ist in den modernen Verkehrsflugzeugen allen drin.
00:10:06: damals gab's auch noch kein Transponder.
00:10:08: wir haben heute in allen Flugzeugen im Prinzip ab der Piper und ab der Cessna einen Transponder, der unsere Position anzeigt.
00:10:17: Der unsere Höhe anzeigt und der auch genau signalisiert welches Flugzeug das ist hat auch jede Bohrung jeder Airbus damit die Flugsicherung auch erkennt was fliegt da wie hochfliegt es?
00:10:29: Flugzeug oder auch der Helikopter?
00:10:31: Und auf welcher Route ist er unterwegs war damals natürlich völlig unvorstellbar und man kann sich vorstellen Damals war kein Flugverkehr wie heute, da fliegen also nicht am Tag vierzig Erleiner über die Unfallstelle unsagen oder unten liegt aber ein abgestürztes Flugzeug.
00:10:48: Gut das Flugzeug ist am Dienstag liegen geblieben und gefunden hat man es dann am Freitag aber eigentlich eher durch Zufall?
00:10:56: Ja das ist unglaublich!
00:10:57: Man dachte dass Flugzeug würde in der Nähe von Grenoble im Mont Blanc-Gebiet in Frankreich liegen und da wurde gesucht Und es war eine B-Twenty-Nine, eine Boeing B-twenties Superfestung Flying Fortress.
00:11:10: Die war auf der Suche gewesen in Frankreich an.
00:11:13: die beiden Piloten waren zwei generelle deren eigene Familie Mitglieder – die beiden Ehefrauen bei einer Art der Sohn dabei saßen in der Maschine auf dem Gaudi Gletscher oder Lagen besser gesagt darin und die beiden Männer oben waren den Piloten dieses Suchflugzeuges.
00:11:28: An so Flug in Frankreich ohne Erfolg zurück und mussten nach München zurück pflegen, wo sie anscheinend stationiert waren.
00:11:34: Und anscheint hat sich dann irgendwie eine kleine Wolkenlücke geöffnet und fragt war jemand draußen der Wache gehalten hat?
00:11:44: Und als wir das dann gesehen haben, hat eine rote Signalrakite sofort abgefeuert.
00:11:48: Geistesgegenwärtig und da sich ja irgendwie gerade so ein paar Wolken Lücken geöffnet hatten konnten die aus der B-IX sehen dass er diese Rakete aufstieg, haben dann sogar das WRAG gesehen und haben dann als Antwort mit einer grünen Rakete geantwortet.
00:12:02: und dann war klar sie haben es gesehen und von da an konnte endlich die Rettung beginnen.
00:12:08: Es gibt in dieser ganzen Geschichte so unfassbar viele Zufälle.
00:12:10: Ich bin selber im Juli, in der Nähe der Absturzstelle aufgestiegen.
00:12:14: am Rosenlauiengletscher ohrhalb von Meiringen also die Tatsache dass er quasi bei ohne Sicht zu haben nicht schon viel früher gegen eine ja wesentlich höher als seine Flughöhe gewesen bergspitze oder ein Berg geprallt ist es schon mal ein erstes Wunder.
00:12:29: das zweite Wunder ist nach dem Aufschlag auf dem Gletschner natürlich sehr tief Schnee und weicher Schnee.
00:12:34: deswegen eben kein Absturz.
00:12:37: Und da hat aber die rechte Tragfläche irgendwie so gewirkt, dass da ein großer Schneehaufen also wie so einen Schneepflug mit dem Erfolg das die Maschine sich für Grenztag also ich habe hundert und achtzig Grad nach rechts gedreht hat.
00:12:47: Und dadurch hat sie unglaublicherweise zwei ganz tiefe Gletscherspalten
00:12:53: um
00:12:54: sozusagen umfahren kann man fast sagen, also umrutscht von denen ja keiner wusste, dass sie dort waren in dem Moment, aber das hätte auch da ganz anders ausgehen können.
00:13:03: So, jetzt sind die Passagiere und die Crew seit Dienstagnachmittag dort.
00:13:08: Freitag hat man sie gefunden.
00:13:09: am Samstag geht dann irgendwann die Rettungsaktion los.
00:13:13: aber wir müssen uns ja vorstellen da oben hat es teilweise minus fünfzehn Grad in der Nacht.
00:13:18: Und ja wahrscheinlich waren die Leute etwas wärmer angezogen für seinen Flug damals.
00:13:22: Aber was auch immer die anhatten Sie werden sicher nicht für einen Gletscher angezogen Und vielleicht hatten sie ein bisschen Proviant dabei, aber Proviante für einen Flug von München nach Marseille und sicher nicht vier Tage auf einem Gletscher.
00:13:35: Jetzt warten die da oben darauf dass sie endlich gerettet werden.
00:13:39: wie haben die das überlebt?
00:13:41: Also Sie haben zum Einen sich versucht... zu wärmen, zum Beispiel die Pfeiltümer, die an Bord waren und die meisten wurden ja nicht rausgestoßen.
00:13:48: Sondern die Pferdschirme waren auch da.
00:13:50: Die haben wir dann irgendwie so zerteilt, dass man sie irgendwie als Deckend um sich einzuwickeln benutzen konnte.
00:13:56: Sie haben dann zum Beispiel alle Nahrungsmittel, die sie an BORD hatten also allmöglichen Vorräte Militärkäke, was es alles so gab.
00:14:02: Es war jetzt keine üppige Skatering wie heute bei der Swiss Inner First Class sondern irgendwie Überlebensration des Militäre ist wahrscheinlich im Wesentlichen.
00:14:10: Problem war, sie hatten nicht genug Wasser.
00:14:12: Was sie aber absurderweise in erstaunlichen rauen Mengen hatte, keiner weiß so richtig genau warum wurde auch nie genau erklärt.
00:14:18: es gab nur an Bord mehrere Kisten mit Whiskey und Cognac Und die haben dem wohl nicht zu stark angerührt.
00:14:24: also die waren da.
00:14:25: aber das ist natürlich jetzt nicht sehr nahhaft und auch nicht so richtig zielführend wenn man gerade noch nicht erfrieren will.
00:14:31: Also das war schon schwierig Aber es gab auch eine relativ schwer verletzte aber man konnte sich irgendwie stabilisieren.
00:14:37: Es war schon nicht unkritisch, aber irgendwie auf so einem ganz niedrigen Niveau war das möglich.
00:14:43: Und dann nachdem Sie am Freitag natürlich auch entdeckt wurden, hat man sie auch versorgen können aus der Luft mit diversen Hilfsgütern?
00:14:51: Wie wird diese Luftversorgung dann funktionieren?
00:14:55: Was da an unglaublichen Dingen passiert ist – das habe ich noch völlig bei überhaupt Kremarenfall erlebt – auch in diesem Falle was die Versorgen betrifft, denn irgendwann begann im Grunde kann man sagen ein munteres Wett schießen von Hilfsgütern, die da wahllos abgeworfen wurden wie Bomben.
00:15:10: Also es gibt auch so Bilder als Luftbilder aus dem Wrakk wo ganz viele Kratter im Schnee sind drum herum.
00:15:16: das wäre die Maschine bombardiert worden.
00:15:18: aber das fahren in Wirklichkeit Hilfspakete die man eben nicht präzise abwerfen konnte.
00:15:23: auch diese B-IX Super Fortress die haben da wohl nicht sehr fein manövrierbar weil sie riesige Flugzeuge sind und im Bergen mit den entsprechenden Winden ist es eh schwierig.
00:15:32: der hat irgendwie oder unnichts des Wrakks raus mit dem Kram Und es ging dann soweit, dass ein schwerer Kohlesack, ich glaube der war auf eine Tragfläche aufgeschlagen ist.
00:15:43: Und da wurde es dem General zu bunt, sagt das wird jetzt zum Schluss, wir stellen alles ein und hatten den Schnee, kann man auch auf historischen Aufnahmen sehen, ganz groß Fini geschrieben, was aus der Luft zu lesen war.
00:15:54: Jetzt reicht mit dem Bombardement!
00:16:02: Gut, weil nach vier Tagen ging ja dann endlich die Rettungsaktion los.
00:16:06: Da sind eine ganze Menge.
00:16:07: Vierzig Fünfzig Bergrett haben sich auf den Weg gemacht, sind zu Fuß da raufgegangen, haben die Crew und die Passagiere erreicht, haben mal geschaut wie geht es den Leuten?
00:16:16: Und dann natürlich die große Herausforderung Wie bringt man jetzt vor allem die Verletzten aber auch die anderen Passagieren wieder von diesem Gletscher runter!
00:16:27: Wir sind hier bei Quantensprung Und bei unserem Podcast schauen wir uns hier jede Woche Ideen an die Bahnbrechen sind.
00:16:33: Die was verändern, die überraschend sind.
00:16:36: und das heißt dass ihr jetzt irgendwann mal eine bahnbrechende Idee haben muss.
00:16:41: und irgendwas ist es für eine Idee?
00:16:43: Also die Idee war damals man hat an zwei Flugzeuge vom Typ Fieseler Storch Man hat versucht Schneekufen unter die Räder zu bauen damit man in Meiringen waren die Flugzeugestationiert damit man quasi in Meiringen auf der normalen Asphalt oder Graspiste landen kann, aber auch auf dem Gletscher.
00:17:05: Oder auf einer Schneefläche.
00:17:07: Das haben mehrere Piloten damals ausprobiert, haben das vielleicht maximal drei-vier Monate vorher das erste Mal gemacht und haben natürlich nie die Idee gehabt, dass sie eines Tages Menschen aus einem Flugzeugrack retten müssen.
00:17:24: Aber diese Idee war so durchschlagend Dass die dazu geführt hat, dass eben diese zwölf Passagiere und Besatzungsmitglieder zum ersten Mal eigentlich in der Geschichte der Luftfahrt mit Flugzeugen von einem Gletscher gerettet werden konnten.
00:17:43: Das gab es noch nie davor.
00:17:46: Und das waren auch wieder wie der Andreas sagt eine der Zufälle, dass man ausgerechnet den Meiringen Monate davor probiert hat.
00:17:54: funktioniert das überhaupt?
00:17:56: Du hast ja gesagt, du bist seinen Fieseler Storch schon mal geflogen.
00:17:59: Was ist das für eine Art von Flugzeug?
00:18:01: Wie können wir uns das vorstellen?
00:18:03: Also der Fieselerstorch ist saloppgesagt.
00:18:05: ein fliegendes Aquarium weil er es so verglasst dass man nach allen Seiten unheimlich gut rausschauen kann war ja auch damals konstruiert als Beobachtungsflugzeug.
00:18:16: im Fiesler Storchi sitzen zwei manchmal sogar drei Menschen hintereinander.
00:18:21: das heißt der der vorne sitzt hat ne wirklich sehr gute Sicht.
00:18:25: Der Fiesler-Storch zeichnet sich dadurch aus, er hat extrem kurze Stadt und Landesstrecken.
00:18:30: Das liegt an der Konstruktion der Tragfläche.
00:18:32: das Fahrwerk ist sehr aufwendig.
00:18:35: bei etwas Gegenwind kann ich in Fieseler Storch mit vierzig Meter Startstrecke fliegen.
00:18:40: Bei der Landung ist noch extremer.
00:18:42: wenn ich ein bisschen Gegenwind habe kann ich.
00:18:44: im guten Fall komme ich mit fünfzehn Meter aus.
00:18:47: also wenn man sich vorstellt von der Ecke hier vom Saal bis darüber zwischen Aufsetzen und stehen bleiben.
00:18:54: Und das hatte diesen Fiesler Storch damals prädestiniert, es gibt natürlich auch da wieder eine Anekdote die DC-III-Gru hat sich verehrt und einer dieser fünf Fieseler Storche, die damals bei der Schweizer Luftwaffe flogen, flog nur deswegen in der Schweiz weil sich zwei deutsche Piloten auf dem Weg von München nach Italien verehrten haben.
00:19:16: Die sind in den Alpen irgendwo falsch abgebogen haben dann gemerkt, die Landschaft passt überhaupt nicht zu der Karte.
00:19:25: Haben dann irgendwann einen Flugplatz gesehen da war der Sprit schon ziemlich zu Ende und haben gesagt wir landen jetzt auf dem Flugplatz und schauen erst mal und waren dann natürlich ziemlich baff dass sie in Samaden gelandet sind.
00:19:38: Die Militärs damals in Samaten haben sich gefreut und haben gedacht toll!
00:19:42: Wir haben jetzt ein fiesler Storch mehr oder weniger verbrickt neu und haben den natürlich konfistiert.
00:19:47: also auch da wieder Unglaubliche Zufälle, dass ein Flugzeug das sich quasi verehrt hat später.
00:19:55: Es war nicht genau der.
00:19:57: aber einer der fünf Fieseler Störche die dann flogen war eben, weil sich die Piloten verehrt haben in den Alpen.
00:20:03: Aber trotz all dieser Eigenschaften ist es ja keine Kleinigkeit auf einem Gletscher zu landen des Tiefschnee-Gletscherspalten.
00:20:10: Die hat natürlich Glück das schönes Wetter ist aber es war schon auch ein Risiko?
00:20:15: Es war ein Risikof für die beiden Piloten.
00:20:17: Sie haben sich das sicher auch gut überlegt.
00:20:21: und es passiert dann beim Gletschervlug eigentlich so man fliegt erst über dem Gletschar schaut eben nach Gletscha spalten beim zweiten Versuch aufgesetzt, aber meistens sofort durchgestattet.
00:20:34: Wenn was passieren würde.
00:20:35: dann bekommt man das noch mit kann einfach Vollgas geben und wieder starten und bei der quasi beim dritten Anflug wird die wirkliche Landung gemacht.
00:20:44: Und nachdem beide dann bei der Landung gemerkt haben es funktioniert einwandfrei wussten sie auch der Storch ist entweder zwei oder drei sitzig.
00:20:53: wir können die ganzen Passagiere und die Crew jetzt mit den Störchen runterfliegen nach Meyringen, wo sie stationiert waren.
00:21:00: Nur die vierzig Retter mussten wieder zu Fuß
00:21:03: runter.".
00:21:11: So das war also wirklich die Geschichte einer der ersten Flugrettungen der Alpen?
00:21:16: Was würde dir sagen?
00:21:17: wie sehr hat dieses Ereignis die Entwicklung der modernen Flugrettung in den Bergen denn beeinflusst?
00:21:24: Also es war mit Fug und Recht der Auftakt der moderne Fluggrettung.
00:21:29: Die Luftrettung hatte sich in der Schweiz ab in Deutschland und anderen Ländern ein paar Jahre später natürlich exponentiell entwickelt.
00:21:40: Die Riga wurde gegründet, er Zermatt, er Glacier Alpine Air Ambulance.
00:21:45: in der Schweiz sind hier die großen Player in Deutschland ADAC Luftrettung und DRF.
00:21:51: heute ist natürlich ein Niveau von dem die damals nur träumen konnten.
00:21:56: aber es muss mit irgendwas losgehen Und es hat angefangen mit den zwei Fieslerstörchen und den zwei Piloten, die sich getraut haben auf dem Gauli zu landen.
00:22:06: Andreas, was würdest du sagen?
00:22:07: Was gibt's sonst noch für Entwicklungen, die auf dieses Ereignis zurückgehen?
00:22:11: Also auf jeden Fall neben allen will ich impulsieren.
00:22:15: für die Gebirgsrettung ist das auch ein sehr wichtiger politischer Einfluss gewesen oder eine politische Auswirkung dieses Falls.
00:22:21: Ich hatte ja schon erwähnt dass eben zuvor Das Verhältnis USA-Schweiz sehr angespannt und irgendwie nicht besonders freundlich war.
00:22:31: Das hat sich nach diesen paar Tagen grundlegend geändert, weil die Amerikaner, die hatten erst mal richtig eine große Materialschlacht geplant.
00:22:39: Sie haben einen ganzen Ausrüstungs- und Sanitätszug geschickt aus Italien in die Schweiz.
00:22:44: Blurfen sie auch dann den Herbring mit Raupenfahrzeugen.
00:22:48: Hundertfünfzig Gebirgsjägern ohne jede Gletschererfahrung Auf die Schweizer sagt, auf gar keinen Fall kommt hier uns auf den Berg.
00:22:55: Da waren die Amerikaner sehr skeptisch.
00:22:57: also das war alles nicht einfach.
00:22:58: Jedenfalls nachdem dann plötzlich diese Rettung gelungen war und die Amerikaner was erstaunt waren über diese Tatsache dass man plötzlich mit Flugzeugen auf dem Gletschland landeskannten, die auch nicht wollten gar nicht mitfliegen, sie haben sich geweigert gesagt, wenn ihr landet fliegen wir nicht mit!
00:23:11: Er hat trotzdem gelandet, die Ameriikaner konnten es gar nicht fassen... Also es war eine ganz massive Änderung der gegenseitigen Sympathien.
00:23:20: Also, wenn die tapferen Schweizer es völlig geschafft haben diese Menschen vom Gauleingletscher alle leben zu bergen war plötzlich irgendwie waren die Schweizer auf einmal vergleichsweise die besten Freunde.
00:23:31: Und dann hat sich daraus wirklich, natürlich ist es ein bisschen gedauert aber eigentlich eine sehr lange Jahrzehnte ich würde sagen bis vor einem Jahr anhaltende Freundschaft gebildet.
00:23:39: und gut heutzutage sind da viele Dinge auf der Welt anders als nur noch vor kurzem waren.
00:23:44: Aber das ist wirklich also diese lange Zeit der Nähe zwischen der Schweiz und den USA Hat auch
00:23:49: da
00:23:50: ihren Ausgangspunkt gefunden.
00:23:52: Also noch einen weiteren Aspekt dass diesen Unfall sehr bemerkenswert und mit vielen Folgen versehen macht.
00:24:04: Schauen wir uns jetzt mal an, wo wir heute stehen.
00:24:07: Wenn ihr das jetzt vergleicht wenn so etwas heute passieren würde wie lange würde es ungefähr dauern bis für die zwölf Personen geortet gerettet und wieder im Tal hätten?
00:24:17: Also heute wäre das eine Sache von ich sag's mal Stunden.
00:24:21: in jedem modernen Rettungshubschrober in der Schweiz gibt ein Ordnungsgerät dass ein Handy Orten kann auch wenns keine Abdeckungen ist also wenn sie den Bergen verloren gehen.
00:24:32: Bitte nur mit Handy.
00:24:33: Es gibt eine Wärmebildkamera, wenn es einer kein Handy dabei hat um das zu sehen.
00:24:41: Da gibt's mittlerweile sehr viele Techniken von denen man natürlich aus dem Jahr nineteen bis sechsundvierzig nicht mal zu träumen gewagt hat.
00:24:48: Bei den Wetter, dass wir davor besprochen haben – es war kalt und windig!
00:24:52: Es hat geschneit, überall sind Wolken, alles sieht gleich aus... Könnte man da in der heutigen Zeit mit der heutige Technik einen Rettungsflug durchführen bei solchen Witterungsbedingungen?
00:25:04: Es gibt mittlerweile schon so viel moderne Hilfsmittel.
00:25:08: Die Schweiz hat eine spezielle Schweizer Eigenheit, weil nirgendwo auf der Welt gibt es zu viele Hubschrauber wie in der Schweiz auf hunderttausend Einwohner gerechnet.
00:25:18: Schweiz und Österreich sind die Hubschaubaparadiese auf der welt aber natürlich auch sehr anspruchsvoll durch die Topografie Und damit die Rettungsrufschrauber zumindest nach der Rettung sicher entweder an den Spital kommen oder auch einen
00:25:34: Flugplatz
00:25:35: kommen, wo sie auch landen können und wo dann der Patient umgeladen wird.
00:25:39: Gibt es in der Schweiz seit einigen Jahren ein spezielles System von Instrumentenflug?
00:25:46: Roten, die aber nicht in der Höhe sind wie das was man von Boingen Airbus kennt.
00:25:50: Sondern die relativ tief sind.
00:25:52: Das heißt die Helikopterkruh kann dann auf dem Gletscher Land nehmende Patient auf Aber unter ihr ist ein Wolkenmeer und trotzdem können sie etwas normal nicht dürfen In dieses Wolken mehr eintauchen können an den Flugplatz fliegen oder an das Spital weil diese Low Flying Network nennt sich das in der Schweiz speziell für Hubschrauber reserviert sind.
00:26:15: So, jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil und zwar jetzt schauen wir ein bisschen in die Zukunft.
00:26:19: Jetzt dürft ihr uns alles erzählen was gerade in der Forschung, in der Technik ,in der Mache ist um die Flugrettung in den nächsten fünfzehn- zwanzig Jahren noch weiterzu verbessern und was es dort für tolle Technologien und Ideen gibt wie man so eine Flugrettung noch weiter gestalten könnte.
00:26:41: Gleich geht's weiter.
00:26:47: Eine Pause im Park und plötzlich fließen die Ideen wieder.
00:26:51: Draußen denken wir einfach freier!
00:26:53: Oxygen at Work bringt dieses Gefühl an ihren
00:26:55: Arbeitsplatz
00:26:56: mit Pflanzen, die ihre Bürobe leben und das Raumklima messbar verbessern.
00:27:01: Mehr auf oxygenatwork.com.
00:27:12: Damals war ja eine der größten Herausforderungen des Flugzeugs überhaupt zu finden und eine erste Versorgung dort hinzubringen.
00:27:19: was kann da heute oder was kann in Zukunft auch dafür eingesetzt werden?
00:27:23: Man kann jetzt sagen, dass generell gerade die Luftfahrtbranche an einem neuen Scheide einer Weggabelung steht.
00:27:30: Möglicherweise wissen wir nicht ganz genau denn ein ganz großes Thema ist was man in der Oberbegriff also Urban Air Mobility nennt.
00:27:39: auf deutschland war meist so Gärtungsübergreifend Flugtaxis.
00:27:43: Also elektrisch betriebene Flugzeuge mit vielen kleinen Propellern, die ähnlich wie ein Hochschrauber sinkerecht starten und landen können, die auch in der Luft stehen bleiben können aber eben alles viel einfacher, leiser und vor allem sehr viel sparsamer als ein Hoch-Schrauber eben elektrischer Betrieben.
00:27:59: Sie wollen auch in Zukunft irgendeinen Autonom fliegen.
00:28:01: Viele davon am Anfang noch nicht sowohl für Passagiertransport aber eben auch für Aufgaben in der luft aller art was da natürlich sofort auch sehr viele tolle Anwendungsmöglichkeiten hätte in der Bergrettung.
00:28:12: E-V-Toll heißt der Fachbegriff, das heißt also elektrisch betriebene Vertical Take Off and Landing, also Start und Landung.
00:28:20: Es gibt zum Beispiel ein Modell aus Polen, d.h.
00:28:22: Jetson Und die ist gerade dafür entwickelt worden sozusagen, man sagt so schön auf Englisch First Respondent dazu sein Auch gerade in den Bergen einen Zweisitzer von einem Menschen geflogen wird und dann hat er einen Platz frei, wo auch jemand bergen und mitnehmen kann.
00:28:38: Der eigentlich sitzen muss, der kann nicht liegen.
00:28:40: das ganze ist noch sehr beschränkt.
00:28:42: es hat also eine Flugdauer mit einer Batterielahre von zwanzig Minuten.
00:28:46: Hubschrauber hat zwei bis fünf Stunden mit einer Tankfüllung und kann eben auch nur ja bis maximal achtundfünfzig Stunden Kilometer Wind überhaupt aushalten.
00:28:57: Also da ist auch einfach die Frage, wie praktisch es dann wirklich einsetzbar in den oft sehr harschen Bedingungen im Gebirge.
00:29:04: Aber das ist auch genau für gedacht zumindest schon mal Erkundungsflüge zu machen.
00:29:08: Es wird sozusagen eine ganz niedrigschwellige Einführungsmöglichkeit.
00:29:14: an dieser Stelle haben wir während der live Veranstaltung ein kurzes Video eingespielt.
00:29:19: Darin ist ein anderes solches Ivitol, eine solche elektrische Senkrechtstarte zu sehen.
00:29:25: Und zwar einer der deutschen Firma Volocopter.
00:29:29: Dieser Volokopte sieht aus wie eine kleine weiße Gondel die an einer Scheibe mit vielen kleinen Rotoren hängt.
00:29:36: Ein Pilot steuert das Fluggerät auf einem Flugplatz.
00:29:40: Wir haben dieses Beispiel ausgewählt weil Jürgen Schelling diesen Volocoptor schon einmal selbst ausprobiert
00:29:46: hat.
00:29:48: Ich bin geflogen und Volokopter hat einen sehr originellen Ansatz mit der ADAC Luftrettung in Deutschland.
00:29:57: Es gibt nämlich ein Riesenproblem, es wird immer weniger Helikopter-Piloten geben.
00:30:01: Der Nachwuchs dünnt aus – die ADAC-Luftrettung hat dann festgestellt dass nur ungefähr bei der Hälfte ihrer Rettungseinsätze mit Hubschraubern der Patient im Helikoptor mittransportiert wird Und die kam dann auf die Idee, wir können aus einem Piloten keinen Arzt machen.
00:30:19: Aber wir können vielleicht aus dem Arzt einen Piloten machen.
00:30:23: Weil dieser Volokopter den wir gerade gesehen haben, der fliegt sich kinderleicht im Vergleich zu einem echten Hubschrauber.
00:30:30: Ich habe ein paar Hubschaubersstunden.
00:30:32: Es ist wirklich eine sehr schwierige Materie.
00:30:35: Anfangs sieht es aus als wer der betrunken obwohl der Lehrer immer eingreift.
00:30:40: Der Volokopter fliegt extrem leicht, weil er nämlich komplett vom Computer überwacht wird.
00:30:45: Sie haben nur ein einziges Bedienelement also nicht wie beim Helikopter einen Stick dann für quasi die Rotoverstellung und noch die Füße.
00:30:53: man hat einen Griff.
00:30:54: Also hat man bei der ADAC Luftrettung die Idee da kann ich den Notarzt umschulen dass er auch diesen Volokoptor fliegen kann.
00:31:04: Was ist jetzt wenn wir Wenn wir bei diesem Personalmangel bleiben, wenn wir die Personen alle mal rausnehmen und sagen, wir brauchen gar keinen Piloten mehr der dieses Fluggerät steuert.
00:31:15: Und wir brauchen auch kein Notarzt mehr, der damit fliegt sondern wir schicken nur das Fluggeräte.
00:31:22: Also natürlich wird auch das Thema Drohnen eine Rolle spielen.
00:31:26: insofern Letzte Woche ging es um die Welt.
00:31:29: In der Ukraine wurde zum ersten Mal ein Soldat aus einem Minenfeld gerettet, der hat sich selber eingehängt in einen quasi Rettungsgeschirr und wurde dann ferngesteuert mit diesem Hexakopter, sechze Kilometer weit
00:31:43: geflogen.
00:31:43: Was ist denn Hexacopter?
00:31:44: Ja also eine Drohne, die auch elektrisch senkrecht startet und landet und gesteuert wird, die von dem Soldat, der irgendwo hundert Kilometer entfernt war.
00:31:54: aber es waren eine militärische Entwicklung.
00:31:57: Diese militärische Entwicklung wird sicher auch eine Adaption in der zivilen Luftrettung finden, genauso wie damals vor achtzig Jahren die fieslerstörchende militärischen Entwicklungen waren.
00:32:07: Die dann auch ins Zivil übernommen wurden.
00:32:09: Ich glaube, das Thema Drohnen ist wirklich ganz wichtig auch nie erschwelliger.
00:32:12: Wo wir jetzt gar nicht davon reden dass irgendwie Patienten oder Verunglückte verschollende Verletzte vergeboren werden.
00:32:19: aber allein kann man eigentlich heute schon machen erst mal überhaupt Leute zu Orten ist ja oft das Wichtigste etwas zu wissen wo sind die wie geht es denen Wie kann man die erreichen?
00:32:29: Das ist eine ganz wichtige Aufklärung in der Hinsicht zu wissen was ist los Was ist überhaupt hier für eine vorliegende Lage?
00:32:37: Das kann man eigentlich heute schon mit Drohnen machen, das wird sicher auch für die Gebirgstrettung eine größere Rolle gespielt in Zukunft.
00:32:42: Aber auch zum Beispiel können Drohne sehr gut... Auch heute schon die Fibrillatoren abwerfen in den Bergen wenn Leute irgendwie einen Hartanfall haben oder was.
00:32:50: was auch glaube ich allen klar ist dass es Hubschrauber wahrscheinlich immer geben wird in dieser Gebirgs- oder generell im Rettungswesen Aber dass es halt inzwischen oder bald einen sehr viel größeren Werkzeugkasten gibt an Möglichkeiten, an technischen Errungenschaften die eben ziemlich genau eine Abstimmung zulassen.
00:33:11: Das kann man bisher gar nicht mehr sagen.
00:33:13: Also nur im Hubschrauber fliegen und wenn er nicht pflegen kann dann geht nichts.
00:33:17: Da hat man in Zukunft sehr viel feineres Besteck sozusagen im Werkzeug Kasten.
00:33:21: Was gibt's da zum Beispiel für ein Bestecken das dich besonders fasziniert?
00:33:24: Ganz simple Innovationen, die ich auch hier aus Faszinierend finde.
00:33:28: Eine aus der Schweiz zum Beispiel in Bündnen entwickelt das ist ein Turbinensystem die Seilwinde.
00:33:34: Neunzig Meter auf jedem Rettungshubschrauber in der Schweiz.
00:33:36: aber wir alle wissen dass teilweise der Hubschrober Leute unter einem Bergüberhang erreichen muss, die hier unten irgendwie hängen weil der Hopschraube kann noch hier oben hingommen und dann kann man mit diesem System was gerade erprobt wird da kann sich Ab zu seilende Retter.
00:33:50: Ich stelle mir das ein bisschen vor wie so ein Jetpack, was es in den USA schon gab also wo man quasi als Mensch sich mit einem Düsen-Trieb in die Luft befördern kann.
00:33:58: Das ist zwar nicht der Fall hier aber sie können sich eine Art Aufsatz oder Gürtel umhängen wo eine kleine Turbine dran ist und mit der können Sie an dem Seil hängend sich manövrieren, also quasi die Richtung ändern und am Hochschrauben können dann zum Beispiel sogar vor einen Bergvorsprung selber sich steuern unter dem Hubschrauber hängend, der vielleicht nicht so fliegen kann dass er ihn selber für sich aus mit Schwerkraft darunter lassen kann.
00:34:24: Also eigentlich ein relativ simples Gerät was aber durchaus eine Menge Vorteile bringen kann und was eben eigentlich viel einfacher zu entwickeln ist als völlig neue Luftfahrzeuge.
00:34:34: Und natürlich dann auch die Kombination wahrscheinlich aus Drohnen
00:34:38: mit
00:34:39: Hubschauben gemeinsam, die wir natürlich auch zusammenschauen.
00:34:42: Und also auch Evitoils alles in einem ganz neuen Klavier Tour die ihr bisher nicht hatten?
00:34:47: Andreas hat richtig gesagt, der Werkzeugkasten wird größer.
00:34:51: Wie das genau in ein paar Jahren aussieht weiß man noch nicht.
00:34:54: wie schnell sich diese elektrischen Senkrechtschafter entwickeln weiß man auch nicht.
00:34:59: aber es gibt zum Beispiel auch Überlegungen mit dem Rufschraubersohn zum Beispiel auf den Gletscher zu fliegen.
00:35:07: unterhalb vom Gletschern ist der Patient in Wolken oder im Nebel.
00:35:12: Der Hubschrauber kann nicht pflegen, aber diese Drohne kann dann... der Hubsschrauber fungiert als Mutterschiff.
00:35:19: Setzt die Drohnen ab und hat auch die Reichweite, weil sie nicht bis ins Tal fliegen muss zu dem Patient zu pfügen den wir möglich aufzunehmen wieder zurückzufliegen zum Helikopter.
00:35:30: Der dockt an und damit hat man auch sehr elegant dieses Reichweitenprobleme.
00:35:37: Ein Rettungskette quasi.
00:35:39: Also es wird vieles mit Sicherheit entwickelt, was wir uns im Moment noch nicht vorstellen können.
00:35:44: Aber was dann ineinander greift und natürlich auch den Zweck erfüllt Menschen zu
00:35:50: retten.".
00:35:57: Ich würde sagen damit ist Zeit für Fragen aus dem Publikum.
00:36:03: Mein Name ist Markus Biesecker, guten Abend!
00:36:05: Ich habe immer gehört dass ein Pub-Schrauber eine begrenzte Flughöhe hat.
00:36:10: Das heißt aber an einer gewissen Höhe kann man vielleicht gar nicht mehr retten mit dem Hubschrauber.
00:36:15: Wenn das so ist, wie hoch ist die?
00:36:17: und kann man da vielleicht in Zukunft erwarten dass es anders wird, dass man die Reichweite nach oben erhöhen kann und Leute retten können mit einem Hubschauber?
00:36:27: Also derzeit liegen die meisten maximalen Flughöhnen für Rettungseinsätze im Helikopter viertausend, viertausend fünfhundert Meter.
00:36:37: Aber ab fünftausend Meter vermutlich die Grenzen der Physik erreicht sein.
00:36:44: Und man muss sich vorstellen, Hubschrauber sind ja nicht nur auf den Rettungszweck konstruiert.
00:36:49: Das heißt ein Hubschauber ist immer ein Kompromiss in dem was er alles erfüllen muss.
00:36:54: und wenn sie jetzt einen Hubscharber wollen, der bis fünftausend achthundert Meter möglicherweise zwei Patienten aufnehmen kann dann wird Airbus oder Leonardo oder Bell vielleicht sagen wir bauen dir sowas Aber er werden Vermögen kosten und es wird vermutlich viel zu teuer sein, für eine Luftrettungsorganisation den zu kaufen.
00:37:17: Und ist die Luft einfach so dünn oder so kalt?
00:37:21: Die Luftdichte nimmt ab und der Helikopter verliert sozusagen Leistung.
00:37:26: und ganz schlecht was viele nicht wissen Höhe und Wärme ein Hubschrauber Max Kalt.
00:37:33: Wenn ein Hubschrauber fliegt umso besser, je tiefer ist.
00:37:37: Also auf mehreren Höhen ist er ein Athlet und in viertausend Meter Höhe schwächelt er sozusagen schon.
00:37:44: Ich habe mir überlegt ob es auch Hybrids gibt, Hybridflugräte die wohl Flugzeuge sind aber auch Helikopter.
00:37:51: oder ist das vom Gewicht gar nicht machbar?
00:37:53: Also
00:37:54: ich habe das Prinzip, bei Evitolz ist er auch in meisten Konstruktionen die heute diskutiert werden.
00:38:00: Dass sie eben beides können, dass sich quasi auch so eine Transition heißt es in Englisch machen also Sie wie ein Hubschrauber aufsteigen und da entsprechende Mechanismen so ausklappen, dass sie dann im Prinzip wie ein Flugzeug fliegen können sprich eben sehr viel Spaß aber als Hubscherauer.
00:38:14: Mittlerweile machen viele eine Konstruktion
00:38:17: d.h.,
00:38:18: die Fluggeräte sehen zwar aus wie Flugzeuge können aber trotzdem sein, Rechtsstaaten und Landen.
00:38:25: Das hat ein Vorteil sie sparen im Reiseflug unglaublich Energie weil die Tragflächen die Aerodynamik quasi den Auftrieb erzählen.
00:38:35: Und in China gibt es jetzt die ersten schon drei oder vier Zehnsitzige Fluggeräte die eben aus der Ferne aussehen wie ein Flugzeug und erst wenn man näher kommt sieht man die haben auch noch sechs Rotoren.
00:38:49: Die haben irgendwelche schwenkbare Motoren in vielen Konzepten wo ich also eine wie ein Hubschrauber oben drüber rotoren habe.
00:38:56: damit aufsteige und dann kann das Ganze nach vorn geklappt werden, dann habe ich quasi zu Propeller lieber Propellervlugzeug.
00:39:02: Das ist in einem Fluggerät und das lässt sich sehr gut organisieren oder technisch möglich machen weil dann eben genau sozusagen the best of both worlds.
00:39:10: also ich kann starten land wie ein Hubschrauber auf der Stelle auch Stehersatzstelle wenn nicht will aber kann dann im Reiseflug sparsam wie ein Flugzeug fliegen.
00:39:19: Die Firma Leonardo hat zwei tausend zwei einen Flugzeug entwickelt mit schwenkbaren Rotoren an den Tragflächen enden.
00:39:28: Es fliegt, es gab allerdings auch mal einen tödlichen Absturz aber der Erstflug war zwei tausend zwei.
00:39:35: jetzt wird die Zulassung für dieses oder nächstes Jahr erwartet.
00:39:39: das heißt zwischen erst Flug vom Flugzeug und der Zulassung waren mindestens vierundzwanzig Jahre.
00:39:48: es gibt so ein Spruch in der Luftfahrt um ein Luftfahrzeug in die Luft zu bekommen brauchst du zehn Prozent der Kosten.
00:39:55: Um es zu zertifizieren brauchst du neunzig Prozent der Kosten.
00:39:59: Lena Schult, mein Name
00:40:00: ist ein großer
00:40:01: Fan vom
00:40:01: Quantensprung Podcast.
00:40:04: Meine Frage ist, wir haben jetzt schon viel gehört.
00:40:06: Ich fand's auch sehr spannend das ganze Thema um
00:40:09: den Nachwuchsmangel und das Personal was fehlt Was ist aus euren Augen die kniffligste Herausforderungen
00:40:16: in dem ganzen Thema?
00:40:18: In der ganzen Flugrettung, die es in der Zukunft zu lösen gilt
00:40:23: um Hubschrauberpilot zu werden.
00:40:25: Es ist eigentlich der anspruchsvollste Job in der Pflegerei, es gibt so einen Spruch bei uns Piloten Wir-Piloten von Flächenflugzeugen sind die Gropmotoriker und die Piloten von Helikoptern sind die Feinmotoriger.
00:40:38: Und da ist sehr viel Wahrheit drin.
00:40:41: In Deutschland haben traditionell Bundeswehr-Pilotinnen, Helikoptepiloten.
00:40:46: Die wurden ja schon mit Ende dreißig ausgemustert, die hatten dann drei oder viertausend Flugstunden.
00:40:52: Die sind traditionell in die Rettungsfliegerei.
00:40:55: Und damit hat man natürlich dann auch Piloten gehabt, die wirklich mit allem Wasser gewaschen waren.
00:41:01: Dieses Modell hat sich in Deutschland jetzt schon seit mehreren Jahren als nicht mehr tauglich erwiesen.
00:41:08: Die Bundeswehr muss da keine Helikopter-Piloten mehr früh aus.
00:41:11: Es gibt viel weniger und damit ist zum Beispiel in Deutschland der Nachwuchs für Luftrettung extrem gefragt.
00:41:20: Es gibt die zwei großen Player, ADAC-Luftrettung und DRF.
00:41:25: Die beiden gehen unterschiedliche Wege.
00:41:27: Die DRF bildet ihre eigenen Helikopterpiloten jetzt aus.
00:41:31: also wir sagen immer in der Luftrad vom Fußgänger zum Piloten was sehr teuer ist und Jahre dauert und sie können auch jemanden der dann ein Berufspilotenschein hat nicht sofort in einen Rettungshubschrauber setzen und sagen jetzt mach du Einsätze.
00:41:49: Die ADRC-Lufträuterung geht ein anderer Weg, die machen eine Kooperation mit einer amerikanischen Flugschule.
00:41:56: In Amerika ist die Hubschrauberfliegerei weniger reguliert wie in Europa.
00:42:01: aber auch in der Schweiz wird man sich Gedanken machen müssen, wie bringe ich junge Leute dazu?
00:42:08: Sich für einen Beruf des Helikopterpiloten zu begeistern?
00:42:11: und was genauso wichtig ist Wie kann es erreichen dass die Finanzierung für diese Berufsausbildung gewährleistet ist.
00:42:20: Was begeistert euch an dem ganzen Thema Flugrettung vom Gaule Gletscher und Zukunft der Flugrettungen meisten?
00:42:27: Also ich habe einen persönlichen Bezug, ich bin in dem Original-Gaule-Steuch geflogen nach der Restaurierung sechs oder sieben Mal als Co-Pilot dieses Gefühl dass man mit diesem kleinen Flugzeug... Man fühlt sich wie eine Fliege im Weltraum wenn man mit so einem kleinen Flugzeuge da oben in dieser Schweizer Bergwelt unterwegs ist, dass man das geschafft hat und das vor achtzig Jahren.
00:42:51: Und ohne zu sagen es gibt eine Blaupause die haben das schon mal so gemacht wir machen das auch.
00:42:56: also es ist eine unheimlich tolle Leistung ob bewundernswert.
00:43:00: Also ich war ja nun gerade selber in Meiringen und habe mir auch zum Beispiel, er hat mit Leuten gesprochen.
00:43:04: Auch mit Bergführern die immer dabei waren.
00:43:07: in den letzten Jahren.
00:43:08: Etwas seit Jahrzehnten siebzehn hatte der Gletscher immer mehr dann freigegeben von dem Vrag Und das ist also extrem faszinierend für die Leute, die Sie gefunden haben oder wie von der Schweizer Luftwaffe, die sie dann geborgen haben Die alle sagen es ist unglaublich dass also nach achtzig Jahren einige Motoren so gut erhalten sind, dass die Zündkasten noch all ihre Drähte verbunden sind.
00:43:27: weil man sich vorstellen muss Das Flugzeug war ja eigentlich im Wesentlichen noch ganz vor achtzig Jahren.
00:43:33: und jetzt haben wir also eben achtzig Jahre lang diese riesigen Gletschner Waschmaschine erlebt.
00:43:38: Und jetzt kommt es sozusagen am Ende wieder raus, ist immer noch zumindest in Teilen erstaunlich intakt.
00:43:45: Die DC-III gilt ohnehin schon als wie unverwüstlich.
00:43:48: und also nach diesem unfassbaren Aufprall, sagen wir mal oder liegen bleiben auf dem Gletscher.
00:43:55: Dann wurde sich auch so ein Teufel ausgeschlachtet dann wurde sie in so achtzig Jahre zermahlen jetzt kommt er wieder raus.
00:44:00: also wie viel da noch da ist und wie viele da auch noch, also teufels ja auch wirklich im Detail funktionieren könnte also die Drahtverbindung das finde ich als Naturphänomen auch noch extrem faszinierend um in Zukunft zu blicken.
00:44:12: Ich finde es schon sehr faszinerend was für einen Potenzial ich sehe zumindest unter einem Strich Aus diesen neuen Technologien, die wir schon alle... zumindest angesprochen haben.
00:44:23: Ich kann selbst nicht Prophezeien oder Voraussagen, Wahrsagen und was im Endeffekt genau davon auch in der Berg- und ob eine Rettung landen wird wie effektiv.
00:44:31: aber dass eine Mäle neue Möglichkeiten bestehen um mit Sicherheit einige davon aus zum Eintritt zu kommen werden und sicherlich die Qualität der Rettungen verbessern werden das finde ich schon mal auch faszinierbar.
00:44:41: so ein Quantensprung um auf den Titel des Podcasts zurückzukommen gab es glaube ich seit Jahrzehnten nicht in der Bergerätung oder in der Luftrettung generell wie jetzt irgendwie kommen wird.
00:44:51: Gut und damit darf ich mich bedanken.
00:44:53: Und ich freue mich, wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder live dabei seid!
00:44:56: Danke schön!
00:44:57: Happy landings!
00:45:05: Das war Quantensprung ein Podcast über Forschung die bewegt diesmal live aus dem Kaufleuten in Zürich.
00:45:11: Ich bin Lena Waldler Bis bald.
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